Betreuungsgeld: „Dann lasst es doch gleich!“

Cornelia Östreich, Vorsitzende der schleswig-holsteinischen Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) meint zu der Nachricht, dass das so genannte "Betreuungsgeld" nicht wie ursprünglich geplant zum 1. Januar 2013 in Kraft treten wird: "Die Bundesregierung sollte die Konsequenzen aus den immer neuen Schwierigkeiten um die 'Herdprämie' ziehen und dieses rückwärtsgewandte Prestigeprojekt der CSU endlich ganz fallen lassen."

Cornelia Östreich, Vorsitzende der schleswig-holsteinischen Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) meint zu der Nachricht, dass das so genannte „Betreuungsgeld“ nicht wie ursprünglich geplant zum 1. Januar 2013 in Kraft treten wird: „Die Bundesregierung sollte die Konsequenzen aus den immer neuen Schwierigkeiten um die ‚Herdprämie‘ ziehen und dieses rückwärtsgewandte Prestigeprojekt der CSU endlich ganz fallen lassen.“

Auch ein Start am 1. April sei keinesfalls sicher, da es auch in CDU und FDP erhebliche Konflikte um das Vorhaben gebe. „Alle Versuche, wenigstens dieses Datum durch eine Art ‚Kuhhandel‘ innerhalb der Koalition zu retten, sind unwürdig, setzen ganz falsche Akzente in der Familienpolitik und kosten kurz vor der Bundestagswahl enormes Geld“, so Östreich – Geld, das beim Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung fehle. Für eine qualitätvolle und erschwingliche öffentliche Kinderbetreuung stehe jedoch in erster Linie die SPD: in Bund, Land, und Kommune.

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