Betreuungsgeld setzt Anreize zum Schaden der Kinder

Zur Einigung der Koalition in Berlin auf die Einführung eines Betreuungsgeldes erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch: "Es ist unglaublich, dass sich die Koalition trotz Warnungen von Fachleuten und aus der Wirtschaft geeinigt hat, das Betreuungsgeld für ein- bis dreijährige Kinder einzuführen. "

Zur Einigung der Koalition in Berlin auf die Einführung eines Betreuungsgeldes erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch: „Es ist unglaublich, dass sich die Koalition trotz Warnungen von Fachleuten und aus der Wirtschaft geeinigt hat, das Betreuungsgeld für ein- bis dreijährige Kinder einzuführen. “

Dieses Geld ist eine krasse Fehl“investition“! Wie eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung über das Betreuungsgeld in Finnland, Norwegen und Schweden zeigt, sind es hauptsächlich Frauen mit geringer Bildung, niedrigem Einkommen und Migrationshintergrund, die das Betreuungsgeld nutzen. Das bestätigt unsere Kritik an der Herdprämie: Insbesondere Kinder aus sozial schwachen Familien werden von der frühkindlichen Bildung in den Kitas ferngehalten – doch gerade sie brauchen diese ganz besonders.

Wer mehr Bildung will, muss das Betreuungsgeld stoppen und die Milliarden sinnvoll in den Ausbau und in die Qualität von Kindertageseinrichtungen investieren, damit jedes Kind optimal gefördert werden kann. Die SPD wird Wege suchen, um das Betreuungsgeld noch zu verhindern.

Links