Schleswig-Holstein nutzt seine Chance bei der Energiewende

Das Windenergieland Schleswig-Holstein kommt weiter voran: Das Kabinett hat am 6. November in Kiel der Ausweisung von neuen Eignungsgebieten für die Nutzung von Windenergie zugestimmt. Die Fläche, auf der in Schleswig-Holstein Windkraftanlagen errichtet werden dürfen, wird um zusätzlich etwa 13.200 Hektar vergrößert und damit fast verdoppelt.

Das Windenergieland Schleswig-Holstein kommt weiter voran: Das Kabinett hat am 6. November in Kiel der Ausweisung von neuen Eignungsgebieten für die Nutzung von Windenergie zugestimmt. Die Fläche, auf der in Schleswig-Holstein Windkraftanlagen errichtet werden dürfen, wird um zusätzlich etwa 13.200 Hektar vergrößert und damit fast verdoppelt.

„Schleswig-Holstein geht voran und nutzt seine Chance bei der Energiewende aktiv: Die Eignungsflächen für die Nutzung von Windenergie werden nahezu verdoppelt – somit kann unser Land bei voller Inanspruchnahme der Flächen die bisher aus Atomkraft gewonnene Energie komplett durch Windenergie ersetzen. 1,7 % der Landesfläche stehen für diese regenerative Energieform zur Verfügung. Die Regierung hat sich schwungvoll dieser Aufgabe gewidmet und kann jetzt „Vollzug“ melden.“ freut sich die landesplanungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber.

Ministerpräsident Torsten Albig äußerte sich sehr zufrieden: „Die Energiewende ist eines der großen Vorhaben dieser Landesregierung. Ihr Gelingen ist eine gesellschaftliche Herausforderung„, sagte er. Windenergie sei unverzichtbar für den Erfolg der Energiewende und sei eine der wichtigsten Wachstumsbereiche in Schleswig-Holstein. Nun gehe es darum, möglichst schnell die neuen Windkraftanlagen zu bauen.

„Im Verfahren um die Ausweisung der neuen Flächen haben die beteiligten Behörden sehr sorgfältig und verantwortlich gearbeitet und entschieden: Denkmalschutz und Artenschutz sowie charakteristische Landschaftselemente sind bei den Planungen berücksichtigt worden. Damit wird der in vielen Fällen befürchteten „Verspargelung“ der Landschaft entgegengewirkt. 98,3 % der Landesfläche werden frei von Windkraftanlagen bleiben,“ ergänzt Kirsten Eickhoff-Weber.

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