Stefan Weber neuer Chef der SPD Segeberg

Auf einem Parteitag in Trappenkamp am 17. November 2012 hat der SPD-Kreisverband Segeberg seinen langjährigen Vorsitzenden Andreas Beran in den verdienten und gewünschten politischen Ruhestand verabschiedet. Der langjährige Chef der Sozialdemokraten im Kreis war nicht wieder angetreten. Zum Nachfolger Berans wählte der Parteitag den 49jährigen Stefan Weber mit einem guten Ergebnis von 88% der abgegebenen Stimmen.

Auf einem Parteitag in Trappenkamp am 17. November 2012 hat der SPD-Kreisverband Segeberg seinen langjährigen Vorsitzenden Andreas Beran in den verdienten und gewünschten politischen Ruhestand verabschiedet. Der langjährige Chef der Sozialdemokraten im Kreis war nicht wieder angetreten. Zum Nachfolger Berans wählte der Parteitag den 49jährigen Stefan Weber mit einem guten Ergebnis von 88% der abgegebenen Stimmen.

Zum Abschied Berans machte die stellvertretende Landesvorsitzende Bettina Hagedorn deutlich, dass Beran an vielen Stellen politische Aufgaben übernommen hatte. Kreistagsfraktionsvorsitz, Landtagsabgeordneter oder Vorsitzender des Landesparteirats seien exemplarisch genannt. Der Kreisverband dankte ihm mit einem Gourmet-Kochkurs und überreichte dazu die notwendige Kochmütze und –schürze.. Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes ergänzte dieses mit einem internationalen Kochbuch.

In seiner ersten Ansprache vor den Segeberger Genossinnen und Genossen machte Stefan Weber als neuer Vorsitzende seine Schwerpunkte der politischen Arbeit im Kreisvorstand deutlich: Vorbereitung des Kommunal- und Bundestagswahlkampfes, verbesserte Vernetzung der Kreispartei nach Kiel und eine gute Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen. Weber – verheiratet und Vater zweier Kinder –
Ist tätig bei der Stadt Hamburg und politisch – als Bürgermeister der Gemeinde Sievershütten – im Kreis kein Unbekannter.

Als Stellvertreter von Stefan Weber wählten die Delegierten Andrea Schuster aus Itzstedt und Reinhard Kunde aus Henstedt-Ulzburg.

Ganz aktuell stellte Weber unter dem Beifall der Delegierten fest, dass es mit der SPD im Kreis Segeberg kein „Fracking“ zur Erdgasgewinnung geben würde. Die Risiko-Technologie sei nicht akzeptabel.

Nach den Wahlen gab es Sachpolitik: Die Delegierten diskutierten sich durch zahlreiche Anträge unterschiedlicher Art. So sprach sich der Parteitag mit knapper Mehrheit dafür aus, Landrätinnen und Landräte in Schleswig-Holstein wieder per Direktwahl durch die Bevölkerung statt durch die Kreistage durchführen zu lassen.

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