Hilfebedürftige Frauen nicht im Stich lassen!

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) erklärt die Sprecherin für Gleichstellung der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lange: Seit über 30 Jahren machen Organisationen, Vereine, Verbände, Beratungsstellen und die Politik am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen immer noch und in allen gesellschaftlichen Schichten weit verbreitet ist und deshalb ein sehr ernst zu nehmendes Problem darstellt.

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) erklärt die Sprecherin für Gleichstellung der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lange: Seit über 30 Jahren machen Organisationen, Vereine, Verbände, Beratungsstellen und die Politik am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen immer noch und in allen gesellschaftlichen Schichten weit verbreitet ist und deshalb ein sehr ernst zu nehmendes Problem darstellt.

Sehr hilfreich bei der Prävention und Aufklärung darüber ist die landesweite Aktionswoche ,,Gewalt kommt nicht in die Tüte“, mit der auch in diesem Jahr das Sozial- und Gleichstellungsministerium, der Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks, die Gleichstellungsbeauftragten und lokalen Bündnisse gegen häusliche Gewalt auf die Situation der von Gewalt betroffenen Frauen aufmerksam machen.

In Deutschland hat jede vierte Frau in ihrem Leben mindestens einmal körperliche Gewalt und Übergriffe erlebt. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir, dass es nun in Kürze eine bundesweite Frauen-Helpline geben wird.

Auch in Schleswig-Holstein sind viel zu viele Frauen von ‑ meist häuslicher ‑ Gewalt betroffen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben in unseren Regierungszeiten in Schleswig-Holstein sehr gute Beratungs- und Hilfestrukturen für Frauen und ihre Kinder auf- und ausgebaut. Daran knüpfen wir nun in unserer Regierungsverantwortung an, denn wir wollen hilfebedürftige Frauen nicht im Stich lassen und die Strukturen, die die schwarz-gelbe Koalition mit ihrem sozialen Kahlschlag in der Haushaltspolitik zerstört bzw. geschwächt hat, wieder stärken. Ab 2013 wird wieder mehr Geld für die Frauenfacheinrichtungen zur Verfügung stehen.