Interessenvertretung der Behinderten im Betriebsalltag verbessern

Die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung fordert, dass sie ihre vollen Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte wahrnehmen sollen. Vor Ort im Betriebsalltag der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden deren Interessen durch die Werkstatträte vertreten. Um über die Situation, Probleme und Herausforderungen zu diskutieren hat die SPD-Bundestagsfraktion deshalb am 21. November 2012 zum siebten Mal ca. 200 Werkstatträte aus der gesamten Bundesrepublik nach Berlin eingeladen. Von den Segeberger Wohn- und Werkstätten nahmen Ulrike Henning (Vertrauensperson) Malte Both (Werkstattrat in Bad Segeberg) und Erika Schneller (Werkstatträtin in Wahlstedt) und von den Stormarner Werkstätten in Bad Oldesloe nahmen Rico Radtke und Jasmin Wagner teil.

Die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung fordert, dass sie ihre vollen Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte wahrnehmen sollen. Vor Ort im Betriebsalltag der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden deren Interessen durch die Werkstatträte vertreten. Um über die Situation, Probleme und Herausforderungen zu diskutieren hat die SPD-Bundestagsfraktion deshalb am 21. November 2012 zum siebten Mal ca. 200 Werkstatträte aus der gesamten Bundesrepublik nach Berlin eingeladen. Von den Segeberger Wohn- und Werkstätten nahmen Ulrike Henning (Vertrauensperson) Malte Both (Werkstattrat in Bad Segeberg) und Erika Schneller (Werkstatträtin in Wahlstedt) und von den Stormarner Werkstätten in Bad Oldesloe nahmen Rico Radtke und Jasmin Wagner teil.

„Die Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion ist eines der größten Treffen von Politik und Menschen mit Behinderungen. Für uns steht fest, dass eine erfolgreiche Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nur im permanenten Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort gelingen kann. Deshalb freut es mich, dass Vertreter aus Segeberg dabei sind“, so SPD-MdB Franz Thönnes.

Im Rahmen der Konferenz diskutierten die Teilnehmer konkrete Vorschläge zur Werkstättenmitwirkungsverordnung von 2001, die von der Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte entwickelt worden ist. Dabei geht es nicht zu Letzt auch um eine Verbesserung der Gestaltungsmöglichkeiten für die gewählten Interessenvertretungen sowie gute Aus- und Fortbildung. Letzteres war gerade für den Bad Segeberger Malte Both sehr wichtig.

Erika Schneller aus Wahlstedt meinte: „Es gibt noch viel zu verbessern. Zum Beispiel bei der Anrechnung von Sonderzahlungen auf die Grundsicherung, dem barrierefreien Zugang zu Sozialleistungen und besonders im Bereich der „leichten Sprache“. Miteinander reden, nicht übereinander – das ist wichtig und bringt uns weiter. Deshalb war die Veranstaltung sehr gelungen“.

„Unsere gemeinsamen Ziele sind klar bestimmt: Es geht um Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen ganz selbstverständlich dazugehören. Hierzu hat auch diese Konferenz wieder einen Beitrag geleistet“, so der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Thönnes.