SPD-MdB Franz Thönnes und SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Lange unterstützen Beschäftigte in Norderstedt

Wenn heute Nachmittag um 15 Uhr die Beschäftigten von Lufthansa Revenue Services GmbH (LRS) in Norderstedt dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di folgen und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren, dann werden auch die beiden SPD-Politiker Franz Thönnes (MdB) und Jürgen Lange (Fraktionsvorsitzender) aus der Norderstedter Stadtverordnetenversammlung mit dabei sein. “Wir zeigen Solidarität und wollen damit deutlich machen, dass die betroffenen Arbeitnehmer mit ihren Sorgen nicht alleine sind“, so Thönnes. Und Jürgen Lange fügt hinzu: „Letztendlich geht es möglicherweise sogar um den ganzen Standort der Lufthansa-Gesellschaften in Norderstedt.“

Wenn heute Nachmittag um 15 Uhr die Beschäftigten von Lufthansa Revenue Services GmbH (LRS) in Norderstedt dem Aufruf der Vereinten
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di folgen und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren, dann werden auch die beiden SPD-Politiker Franz Thönnes (MdB) und Jürgen Lange (Fraktionsvorsitzender) aus der Norderstedter Stadtverordnetenversammlung mit dabei sein. “Wir zeigen Solidarität und wollen damit deutlich machen, dass die betroffenen Arbeitnehmer mit ihren Sorgen nicht alleine sind“, so Thönnes. Und Jürgen Lange fügt hinzu: „Letztendlich geht es möglicherweise sogar um den ganzen Standort der Lufthansa-Gesellschaften in Norderstedt.“

Diese Befürchtung scheint nicht unbegründet. Denn angesichts des möglichen Wegfalls von dreiviertel der Stellen bei LRS besteht ein erhebliches Risiko, dass am Ende das derzeitige Gebäude zu groß ist und mit den verbleibenden Unternehmen (Teile von Lufthansa Cargo, Lufthansa Systems AS, Lufthansa Systems AG, LZ Catering (Kantine) und auch Lufthansa AG) nicht mehr rentabel bewirtschaftet werden kann. Dann würde sich gar die Zahl der be-troffenen Beschäftigten verdoppeln. Dies wäre nach Auffassung der beiden SPD-Politiker ein herber Rückschlag für die Stadt Norderstedt.

Nach Auffassung von Ver.di sind die angestrebten Einsparungen der Lufthansa mehr als zweifelhaft. Fast zwei Drittel der LRS-Arbeitnehmer sind seit über 15 Jahren im Lufthansa-Konzern beschäftigt. Der Schutz bestehender Tarifverträge beinhaltet, dass hier keine ordentlichen betriebsbedingten Kündigungen möglich sind. Auch besteht die Frage, ob das am Standort Norderstedt hohe Qualitätsniveau und Leistungsniveau, nach einer Verlagerung, am neuen Standort überhaupt gewährleistet werden kann. Deshalb gilt es das Sparprogramm „GLOBE“ der Lufthansa AG kritisch zu hinterfragen, von dem jetzt die LRS betroffen ist.

Die Protestaktion findet vor dem Tor der LRS, im Schützenwall 1, 22844 Norderstedt um 15.00 Uhr statt. Um 16.00 Uhr tagt dort der Aufsichtsrat der LRS zu dem auch Simone Menne, Finanzvorstand der Lufthansa AG erwartet wird.

Zur Person

Franz Thönnes ist seit 1994 Bundestagsabgeordnetere der SPD für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Nord. Er ist seit 2009 ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages. Innerhalb der SPD- Bundestagsfraktion leitete Franz Thönnes darüber hinaus den Gesprächskreis „Russland/ GUS“.

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