Herzlichen Glückwunsch, Europa!

Zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises für die EU durch den Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, den Parlamentspräsidenten Martin Schulz und den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy heute in Oslo erklärt die europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Poersch: Der Friedensnobelpreis, der heute an die Europäische Union verliehen wird, ist eine besondere Auszeichnung für das friedliche Zusammenwachsen von Staaten, die sich vor gut 60 Jahren noch bekriegten und die heute vor der Herausforderung stehen, den Staatenbund Europa durch eine schwere Währungs- und Wirtschaftskrise zu steuern. Sich eben nicht umwehen zu lassen, wenn der Wind von vorn kommt, sondern in der Krise solidarisch zu seinen Partnern zu stehen – das ist jetzt die zentrale Aufgabe. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa.

Zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises für die EU durch den Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, den Parlamentspräsidenten Martin Schulz und den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy heute in Oslo erklärt die europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Poersch: Der Friedensnobelpreis, der heute an die Europäische Union verliehen wird, ist eine besondere Auszeichnung für das friedliche Zusammenwachsen von Staaten, die sich vor gut 60 Jahren noch bekriegten und die heute vor der Herausforderung stehen, den Staatenbund Europa durch eine schwere Währungs- und Wirtschaftskrise zu steuern. Sich eben nicht umwehen zu lassen, wenn der Wind von vorn kommt, sondern in der Krise solidarisch zu seinen Partnern zu stehen – das ist jetzt die zentrale Aufgabe. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa.

Die Begründung des Nobelpreis-Komitees enthält aber auch eine klare politische Botschaft, denn gewürdigt wird die Friedenswirkung der EU-Erweiterungspolitik. Erwähnt werden namentlich Kroatien, Montenegro, Serbien sowie die Türkei. Das sollte all jenen zu denken geben, die in Sachen EU-Erweiterung – auch mit der Begründung der derzeitigen Euro-Krise – hier bremsen.

Die Zukunft der Europäischen Union liegt in einem sozialen Europa. Wir brauchen Solidarität und Respekt, um die großen Herausforderungen zu meistern. Die Institutionen der EU dürfen deshalb nicht geschwächt oder gar zerschlagen, sondern müssen gestärkt und weiterentwickelt werden. Wir wollen keinen Rückfall in nationalstaatliches Handeln Die europäische Idee hat Zukunft! Diese müssen wir weiter aktiv gestalten!

Zur Person

Regina Poersch ist seit 2005 Landtagsabgeordnete der SPD. Die Dipolm-Verwaltungswirtin ist europapolitische und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion sowie Mitglied im Europaausschuss des Landtages.

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