Gehaltsexzesse von Managern müssen beendet werden

Zu der erfolgreichen Volksabstimmung über die Begrenzung von Managergehältern in der Schweiz erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Ralf Stegner: Der Erfolg der Schweizer Initiative gegen die „Selbstbedienung“ von Managern zeigt, dass die Menschen solche Gehaltsexzesse nicht akzeptieren wollen. Ich habe keinen Zweifel, dass das auch in Deutschland so ist; aktuelle Umfragen bestätigen dies.

Zu der erfolgreichen Volksabstimmung über die Begrenzung von Managergehältern in der Schweiz erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Ralf Stegner: Der Erfolg der Schweizer Initiative gegen die „Selbstbedienung“ von Managern zeigt, dass die Menschen solche Gehaltsexzesse nicht akzeptieren wollen. Ich habe keinen Zweifel, dass das auch in Deutschland so ist; aktuelle Umfragen bestätigen dies.

Was wir brauchen, ist auf der einen Seite ein gesetzlicher Mindestlohn, damit Arbeitnehmer von ihrer Arbeit auch leben können. Und auf der anderen Seite brauchen wir deutlich schärfere Maßnahmen als bisher, um Höchstgehälter und unverhältnismäßig hohe Boni zu begrenzen. Dass freiwillige Lösungen Erfolg haben, bezweifeln wir.

Es gibt zwei Möglichkeiten, gegen Abzocker-Gehälter vorzugehen: Entweder, man besteuert sie so stark, dass sie über eine bestimmte Obergrenze nicht hinausgehen, oder man setzt eine gesetzliche Höchstgrenze fest. Welche Lösung am besten durchzusetzen ist, muss verfassungsrechtlich geprüft werden. Fest steht jedoch: So kann es nicht weitergehen! Die Gehalts- und Boni-Exzesse bei Banken und Großunternehmen müssen schleunigst beendet werden.

Zur Person

Ralf Stegner ist Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein und Mitglied im Bundesvorstand der SPD.

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