Unsere Polizei arbeitet erfolgreich und effektiv

Zur heutigen Vorstellung der Kriminalstatistik erklärt die polizeipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lange: Im Gegensatz zu der Darstellung in vielen Medien nimmt die Anzahl der Straftaten nicht zu, sondern ab. Frauen und Senioren sind nicht am häufigsten, sondern am wenigsten Opfer von Straftaten. Die Orientierung am Umfeld des Täters bei der Jugendkriminalität, zügige Strafverfahren und die präventive Begleitung zeigen Erfolge, doch man braucht hier einen „langen Atem“.

Zur heutigen Vorstellung der Kriminalstatistik erklärt die polizeipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lange: Im Gegensatz zu der Darstellung in vielen Medien nimmt die Anzahl der Straftaten nicht zu, sondern ab. Frauen und Senioren sind nicht am häufigsten, sondern am wenigsten Opfer von Straftaten. Die Orientierung am Umfeld des Täters bei der Jugendkriminalität, zügige Strafverfahren und die präventive Begleitung zeigen Erfolge, doch man braucht hier einen „langen Atem“.

Das Konzept zur Bekämpfung der Jugendkriminalität macht deutlich, dass populistische Forderungen nach der Verschärfung des Strafrechts unsinnig sind und dass es vielmehr auf eine engmaschige Zusammenarbeit verschiedener Stellen ankommt; dafür reichen die vorhandenen Gesetze aus. Ziel muss es sein, im Sinne von Community Policing (am Gemeinwesen orientierte Polizeiarbeit) die Vernetzung aller Akteure, die an der Verhinderung von Straftaten mitwirken können, zu stärken. Wichtige Arbeit leisten dafür die kriminalpräventiven Räte vor Ort und der Rat für Kriminalitätsverhütung im Innenministerium.

Die zunehmende Internet-Kriminalität bereitet uns Sorge. Wichtig ist, dass Ausbildung und Laufbahnstruktur der Polizei diese neuen Entwicklungen berücksichtigen.

Insgesamt zeigt die Kriminalstatistik einmal mehr, dass Straftaten hauptsächlich mit einer vernünftigen Personalausstattung wirksam bekämpft werden und nicht durch Änderungen im Strafrecht.