Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und mehr Frauen in Chefetagen

Zum morgigen internationalen Frauentag erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lange: Die Bilanz der Gleichstellungspolitik in Deutschland ist unbefriedigend. Wir haben immer noch nicht durchgehend gleiche Vergütung für gleiche Arbeit von Männern und Frauen und wir haben immer noch viel zu wenige Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten. Es hapert auch immer noch an guten Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zum morgigen internationalen Frauentag erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lange: Die Bilanz der Gleichstellungspolitik in Deutschland ist unbefriedigend. Wir haben immer noch nicht durchgehend gleiche Vergütung für gleiche Arbeit von Männern und Frauen und wir haben immer noch viel zu wenige Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten. Es hapert auch immer noch an guten Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Um gleiche Bezahlung zu erreichen, unterstützen wir die Idee eines bundeweiten Entgeltgleichheitsgesetzes. Deshalb brauchen wir eine Quote für Frauen in Führungspositionen und einen gesetzlichen Mindestlohn für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, damit Menschen, die Vollzeit arbeiten, von ihrer Arbeit auch leben können. Denn insbesondere Frauen sind im Niedriglohnsektor tätig, was sich nicht nur jetzt durch geringe Entlohnung, sondern auch später durch geringe Rente negativ auswirkt.

Was wir nicht brauchen, ist ein Betreuungsgeld für Mütter, die ihre Kinder nicht in eine Kita schicken, und geschönte Berichte über die Lebenswirklichkeit in Deutschland – kurz: Schwarz-Gelbe Vernebelungspolitik.