Joffrey Gorodiski erlebte viele Politik-Promis „live“

Für sein 2wöchiges Wirtschaftspraktikum in der 11. Klasse der Cesar-Klein-Schule Ratekau bewarb sich der 17jährige Joffrey Gorodiski aus Warnsdorf erfolgreich im Berliner Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn: vom 11. bis zum 22. März 2013 kam Joffrey in die Hauptstadt und erlebte ein Programm, das nicht nur einen informativen, authentischen Blick „hinter die Kulissen“ des Bundestags bot, sondern gleich mit mehreren „Highlights“ mit großer politischer Prominenz in der aktuellen Politikdebatte aufwartete.

Für sein 2wöchiges Wirtschaftspraktikum in der 11. Klasse der Cesar-Klein-Schule Ratekau bewarb sich der 17jährige Joffrey Gorodiski aus Warnsdorf erfolgreich im Berliner Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn: vom 11. bis zum 22. März 2013 kam Joffrey in die Hauptstadt und erlebte ein Programm, das nicht nur einen informativen, authentischen Blick „hinter die Kulissen“ des Bundestags bot, sondern gleich mit mehreren „Highlights“ mit großer politischer Prominenz in der aktuellen Politikdebatte aufwartete.

Bettina Hagedorn: „Joffrey hatte Riesenglück: er durfte mich in zwei nicht öffentliche Haushaltsausschuss-Sitzungen begleiten und erlebte dabei zweimal die stundenlange Debatte mit Minister Schäuble – einerseits zu den Eckwerten des Bundeshaushaltes 2014 und andererseits brandaktuell die Debatte zu den missglückten Rettungsversuchen Zyperns. Außerdem war er ‚live‘ dabei, als Verkehrsminister Ramsauer 3 Stunden mit Bahnchef Grube zu den 2 Mrd. € Mehrkosten bei Stuttgart 21 Stellung beziehen musste und anschließend bei der Nord-Ostsee-Kanal-Debatte ‚kniff‘. Viele Journalisten haben den 17Jährigen mit Sicherheit um dieses Privileg der Teilnahme an nichtöffentlichen Sitzungen beneidet! Der politikinteressierte Schüler hat die Chance dieser Informationen aus 1. Hand gebannt verfolgt – ich freue mich, dass seine Erwartungen das Praktikum betreffend praktisch von der Realität übertroffen wurden.“

Neben der Zeit im Büro von Bettina Hagedorn, wo Joffrey die wissenschaftlichen Mitarbeiter und studentischen Kräfte bei ihrer alltäglichen Arbeit kennenlernte, nahm der junge Ratekauer mehrere Angebote des Büros von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an, spezielle Gesprächsrunden mit namhaften SPD-Fachpolitikern zur Finanz-, Außen-, Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik zu besuchen. Hagedorn: „Derzeit sind ca. 120 Praktikanten in den Büros von SPD-Bundestagsabgeordneten, für die es solche exklusiven Einladungen für Gesprächsrunden gibt – ein weiteres „Highlight“ war dabei die politische Diskussion mit dem palästinensischen Botschafter in Berlin zur aktuellen Nahost-Situation. Besonders gefreut hat Joffrey sich auch über die Chance, eine 80köpfige Schülergruppe der Cesar-Klein-Schule Ratekau mit ihren Lehrern beim Gespräch mit mir im Paul-Löbe-Haus zu erleben – er wird seinen Mitschülern nach seiner Rückkehr in den Schulalltag viel zu erzählen haben.“ Joffrey saß bei vielen spannenden Plenardebatten auf der Tribüne des Reichstages – bei der Regierungserklärung von Philipp Rösler zur Energiepolitik erlebte er nicht nur das gesamte Kabinett samt Kanzlerin auf der Regierungsbank, sondern auch die Gegenrede von Sigmar Gabriel und später Frank-Walter Steinmeier. Er besuchte SPD-Arbeitsgruppensitzungen der Verteidigungs-, Wirtschafts- und Sozialpolitiker und erlebte eine Sitzung des Ausschusses für „Arbeit und Soziales“. Er nahm an informativen Führungen und Diskussionsrunden im Bundesministerium der Finanzen, im Bundeskanzleramt sowie im Willy-Brandt-Haus teil und durfte morgens um 7.30 Uhr in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins am wöchentlich stattfindenden Arbeitsfrühstück der sechs SPD-Abgeordneten aus Schleswig-Holstein teilnehmen.

Hagedorn: „Ich freue mich über die politisch interessierten jungen Menschen, die die Chance wahrnehmen, für ein Praktikum nach Berlin zu kommen, um einen Blick in die Arbeitsabläufe des Deutschen Bundestags zu werfen und dabei hautnah mitzuerleben, wie Politik gemacht wird. Ich hoffe, dass er sein politisches Interesse weiter verfolgt, denn wir brauchen gesellschaftspolitisch interessierte junge Menschen als Nachwuchs in der Politik!“

Seine eigenen Eindrücke der Woche fasst Joffrey Gorodiski folgendermaßen zusammen: „Die Arbeitsatmosphäre hier im Bundestag ist nicht eintönig oder langweilig, wie viele vielleicht denken würden. Nein, sie ist unglaublich vielseitig, interessant und spannend. Besonders wenn ich im Plenum im Reichstag sitze, bemerke ich, dass es nicht nur interessant ist politische Prominenz live zu erleben, sondern auch den einzelnen Abgeordneten beim Reden und argumentieren zuzuhören. Vor allem in den Ausschüssen war es das Spannendste die einzelnen Themen, die diskutiert wurden, nachzuvollziehen und zu sehen, wie die Themen ein paar Stunden später in den Medien erschienen. Dieses Praktikum hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen und war mein Bestes! Davon abgesehen kann ich wirklich JEDEM empfehlen, wenn sich die Möglichkeit bietet, ein Praktikum im Bundestag zu absolvieren.“