Tierschutz ist Menschenschutz

Die Itzehoer Bundestagskandidatin der Sozialdemokraten, Dr. Karin Thissen, hat eine Neu­ausrichtung der Agrarpolitik gefordert. „Die heutige landwirtschaftliche Nutztierhaltung wird durch politische Rahmenbedingungen und öffentliche Gelder gefördert. Dabei wird vor allem die Massenproduktion von billigen Lebensmitteln angestrebt. Die Auswirkungen der Tier­haltungssysteme auf ökologische Lebensgrundlagen, die Gesundheit und das soziale Miteinander der Menschen sowie das Wohl der Tiere werden kaum berücksichtigt“, erklärte Thissen.

Die Itzehoer Bundestagskandidatin der Sozialdemokraten, Dr. Karin Thissen, hat eine Neu­ausrichtung der Agrarpolitik gefordert. „Die heutige landwirtschaftliche Nutztierhaltung wird durch politische Rahmenbedingungen und öffentliche Gelder gefördert. Dabei wird vor allem die Massenproduktion von billigen Lebensmitteln angestrebt. Die Auswirkungen der Tier­haltungssysteme auf ökologische Lebensgrundlagen, die Gesundheit und das soziale Miteinander der Menschen sowie das Wohl der Tiere werden kaum berücksichtigt“, erklärte Thissen.

Die durch die Intensiv-Tierhaltung verursachten Probleme wie die Belastung der Umwelt mit Nitraten, Pestiziden und Arzneimittelrückständen, die Entstehung und Ausbreitung anti­biotikaresistenter Keime, Arzneimittelrückstände in Lebensmitteln und die Verdrängung regionaler Strukturen durch industrialisierte Großbetriebe seien systembedingt und würden weiter zunehmen.

Karin Thissen: „Wir brauchen eine ökologische und sozial gerechte Neuausrichtung der Agrarpolitik. Keine der beteiligten Gruppen, vom Landwirt bis zum Fleischkonsumenten, kann alleine ein System verändern, dass einem so massiven Einfluss der Agrarlobby ausgesetzt ist. Unsere industrialisierte Landwirtschaft nachhaltig zu verändern, ist eine politische Aufgabe. Politik muss die Grenzen vorgeben, innerhalb derer wirtschaftliche Interessen verfolgt werden können. Der Schutz der Tiere als unsere Mitgeschöpfe wurde als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Es gilt, dies endlich umzusetzen.“

Die Politik dürfe nicht nur die Interessen der Industrie in den Mittelpunkt stellen, sondern müsse auch die Belange von Verbrauchern und Landwirten vertreten. Es gelte Marktregeln zu schaffen, die den Tier-, Natur- und Umweltschutz berücksichtigen. Die Umgestaltung der Agrarpolitik müsse als gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Nur so könne erreicht werden, dass unter fairen Bedingungen gesunde Lebensmittel erzeugt würden.

RÜCKFRAGEN
DR. KARIN THISSEN
Mobil: 01 76-44 45 91 56
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