„Das ist Verbrauchertäuschung!“

Zu dem jüngsten Lebensmittelskandal – Schweinefleisch in einem als Elchlasagne verkauften Gericht – erklärt die SPD-Bundestagskandidatin Dr. Karin Thissen: „Der Presse ist dieser Fall kaum noch eine Meldung wert.“ Man höre mitunter: „Wenn’s weiter nichts ist.“ Schweinefleisch sei doch nicht giftig. „Nein, natürlich nicht“, sagt Karin Thissen. Ein Lebensmittel-Skandal fange nicht erst bei ungenießbaren Lebensmitteln an.

Zu dem jüngsten Lebensmittelskandal – Schweinefleisch in einem als Elchlasagne verkauften Gericht – erklärt die SPD-Bundestagskandidatin Dr. Karin Thissen: „Der Presse ist dieser Fall kaum noch eine Meldung wert.“ Man höre mitunter: „Wenn’s weiter nichts ist.“ Schweinefleisch sei doch nicht giftig. „Nein, natürlich nicht“, sagt Karin Thissen. Ein Lebensmittel-Skandal fange nicht erst bei ungenießbaren Lebensmitteln an.

„Wer Elchfleisch bestellt, vertraut darauf, dass er Elchfleisch bekommt. Und ist bereit, dafür einen deutlich höheren Preis als für Schweinefleisch zu bezahlen. Falsch deklarierte Lebensmittel sind keine Lappalie sondern Verbrauchertäuschung. Außerdem führt der dabei entstehende Wettbewerbsvorteil dazu, dass ehrlich produzierende Betriebe nicht mehr konkurrenzfähig sind“, führt die SPD-Kandidatin weiter aus.

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Auch das zufällig fotografierte Schwein befindet sich da, wo es nicht sein dürfte. Es wurde „erwischt“, als es aus dem Stall im Hintergrund ausbüxte. Dort lebt es mit 1280 anderen Muttersauen und tausenden Ferkeln in Beton und Stahlrohren. Diese eine Sau hat einen günstigen Moment genutzt, um sich die Freiheit zu nehmen. Zum ersten Mal in ihrem Leben spürt sie Sonne, Wind und Wetter und das Gefühl, in Erde zu wühlen. Die tierschutzrelevante Haltung von Schweinen ist einer der Hauptgründe, warum Schweinefleisch viel billiger produziert werden kann, als zum Beispiel Elchfleisch.

RÜCKFRAGEN
DR. KARIN THISSEN
Mobil: 01 76-44 45 91 56
Festnetz: 0 48 21-8 65 82