Wolfgang Mädel erneut zum Landesvorsitzenden der AfA gewählt

Der seit 1992 amtierende Landesvorsitzende und ehem. Kieler IG Metall Vorsitzender Wolfgang Mädel ist am Sonnabend, 13.04.2013 in Neumünster mit 94 % der Stimmen erneut zum Landesvorsitzenden der AfA in Schleswig-Holstein gewählt worden. Ebenso wurden seine bisherigen Stellvertreter Kirsten Jöhnck (Landesfachbereichsleiterin bei ver.di) und Uwe Teut (Polizeibeamter und DGB Kreisvorsitzender in Stormarn) sowie der langjährige ehrenamtliche Geschäftsführer Helmut Ulbrand in ihren Ämtern bestätigt.

Der seit 1992 amtierende Landesvorsitzende und ehem. Kieler IG Metall Vorsitzender Wolfgang Mädel ist am Sonnabend, 13.04.2013 in Neumünster mit 94 % der Stimmen erneut zum Landesvorsitzenden der AfA in Schleswig-Holstein gewählt worden. Ebenso wurden seine bisherigen Stellvertreter Kirsten Jöhnck (Landesfachbereichsleiterin bei ver.di) und Uwe Teut (Polizeibeamter und DGB Kreisvorsitzender in Stormarn) sowie der langjährige ehrenamtliche Geschäftsführer Helmut Ulbrand in ihren Ämtern bestätigt.

Als BeisitzerInnen wurden gewählt: Peter Casper, Kreis Schleswig-Flensburg, Frank Hornschuh, Kreis Kiel, Inke-Marie Jaschinski, Kreis Ostholstein, Lena Lehmann, Kreis Kiel, Gunnar Reichwaldt Kreis Neumünster, Norbert Vahl, Kreis Pinneberg und Gabriele Wegner, Kreis Steinburg.

Der Hauptredner Wirtschafts- und Arbeitsminister Reinhard Meyer verwies in seinem Beitrag insbesondere auf die zentralen Aufgaben seines Ministeriums: Es gehe darum, Zukunftsfelder zu initiieren und traditionelle Branchen unterstützen. Politik müsse sich an der Struktur der Wirtschaft im ganzen Land orientieren, Infrastruktur müsse gesichert und verbessert werden. Zudem stehe die Landesregierung für eine Politik der guten Arbeit mit guter Bezahlung.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz wurden in den 22 vorliegenden Anträgen deutlich. Hier ging es insbesondere um Themen wie die drohende Privatisierung der Wasserversorgung, die Situation am Nordostseekanal und den Stopp des Personalabbaus bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Beim Thema Energie wurde ein Strompreis-Monitoring gefordert: Alle Beteiligten – Regierung, Wirtschaft, Gewerkschaften, private Verbraucher – müssen in einem transparenten, für alle nachvollziehbaren Prozess an der Festlegung und Verteilung der Preise beteiligt werden. Des Weiteren geht es um Strategien für bezahlbaren Wohnraum, einen neuen sozialen Wohnungsbau und die Rekommunalisierung von Krankenhäusern. Mehrere Antrage beschäftigten sich mit dem Thema Gute Arbeit – Gesund in Rente und Mindestlohn und Tariftreueregelungen.

Auch die Beamtenbesoldung wurde thematisiert. Die Botschaft, die die AfA-Landeskonferenz an Landesregierung und Regierungskoalition richtete, lautet: „Die Sozialregelung in der Erhöhung der Beamtenbesoldung wird getragen, aber die parlamentarische Festlegung auf die Minierhöhungen für 2016 und 2017 geht ohne Optionsklausel überhaupt nicht.“ Dazu erklärt der AfA-Landesvorsitzende Wolfgang Mädel: “Wir bleiben dabei: Manches ist auch eine Stilfrage wie man miteinander umgeht. Von Sozialdemokraten erwarte ich einen ernsthaften Diskurs mit Arbeitnehmern und ihren Vertretungen und da hätte ruhig mehr Zeit drauf verwendet werden können. Wenn die Grünen meinen, sich zum Obersparer aufspielen zu wollen, müssen wir dem nicht sklavisch folgen.“ Scharf wies er die anbiedernde und scheinheilige Art von CDU und FDP zurück die eine 1 zu 1 Übertragung fordert. „Die Opposition muss sich vorhalten lassen, dass sie ihre Rolle überhaupt noch nicht gefunden hat. Die Arbeitnehmer würden sich sehr gut daran erinnern mit welchem groben Klotz in deren Regierungszeit Arbeitnehmereinkommen und Arbeitnehmerrechte rasiert wurden.“