Rossmann fordert „mehr Nüchternheit und Realismus“ in der Diskussion um die A20

„Mehr Nüchternheit und Realismus“ fordert der Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Dr. Ernst Dieter Rossmann, bei der Diskussion um die A20 ein. Rossmann: „Die A20 ist ein großes und zentrales mittel- und in der Elbuntertunnelung langfristiges Ziel, für das mit großer Beharrlichkeit gearbeitet werden muss. Daran dürfen wir in der Politik keine Zweifel aufkommen lassen.“ Auf der anderen Seite hält der Abgeordnete es für hochproblematisch, wenn ehemalige Politiker wie der Ex-CDU-Wirtschaftsminister Austermann und aktuelle CDU-Abgeordnete bis in die Bundesregierung hinein immer wieder den Eindruck erwecken, die A20 mit der Elbuntertunnelung sei kurzfristig zu verwirklichen.

„Mehr Nüchternheit und Realismus“ fordert der Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Dr. Ernst Dieter Rossmann, bei der Diskussion um die A20 ein. Rossmann: „Die A20 ist ein großes und zentrales mittel- und in der Elbuntertunnelung langfristiges Ziel, für das mit großer Beharrlichkeit gearbeitet werden muss. Daran dürfen wir in der Politik keine Zweifel aufkommen lassen.“ Auf der anderen Seite hält der Abgeordnete es für hochproblematisch, wenn ehemalige Politiker wie der Ex-CDU-Wirtschaftsminister Austermann und aktuelle CDU-Abgeordnete bis in die Bundesregierung hinein immer wieder den Eindruck erwecken, die A20 mit der Elbuntertunnelung sei kurzfristig zu verwirklichen.

Rossmann: „Gerade Herr Austermann ist in seiner aktiven Zeit grandios gescheitert mit seinen A20-Verpsrechungen. Dauerankündigungen und ständige Heilsversprechen können am Ende doch nur Frustration hervorrufen, weil jeder Bürger und die Wirtschaft gleichzeitig immer wieder feststellen, dass insbesondere bei der Elbuntertunnelung so schnell nichts passiert und auch aus finanziellen Gründen in der planerischen und baulichen Schrittfolge nichts passieren kann. So droht sich die Politik leider selbst in
ein unnötig schlechtes Licht zu setzen.“

Rossmann setzt deshalb darauf, dass die „nüchterne Schrittfolge von Torsten Albig und der Landesregierung, die A20 Abschnitt für Abschnitt voran zu treiben“ immer weitere Zustimmung findet. Zur Finanzierung wünscht sich der Landesgruppensprecher im Übrigen mehr Offenheit von allen Seiten. Rossmann: „Bundesverkehrsminister Ramsauer muss jetzt endlich die Karten auf den Tisch legen, was die Mischfinanzierung von privaten und öffentlichen Mitteln angeht, wie die Bewerberlage ist und welche langfristigen finanziellen  Belastungen für den Staat durch eine solche Mischfinanzierung der privaten Seite erwachsen oder ob es hier tatsächlich zu  Entlastungen kommen kann.“ Außerdem erwartet der SPD-Abgeordnete, dass endlich auch realistische Kostenschätzungen für die Elbuntertunnelung vorgelegt werden. Rossmann: „An 800 Millionen Euro für den Elbtunnel glaubt doch kein Mensch mehr. Da ist eher
mit einer Verdopplung der Kosten zu rechnen. Auch deshalb brauchen wir Nüchternheit in Bezug auf die Zeitachse.“