Schwusos zum internationalen Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai 1995 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Der internationale Tag gegen Homo - und Transphobie erinnert daran. Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der AG Schwusos in der SPD Schleswig-Holstein, Gerrit Köhler: „Homo - und Transphobie ist auch im Jahre 2013 noch immer bitterer Alltag, quer durch die Gesellschaft. Gewalt und Ablehnung erfahren Homo-, Bi-, Trans - und Intersexuelle auch in Deutschland regelmäßig und auf vielfältige Weise. Hier spielt es keine Rolle, ob die Betroffenen in großen Städten oder im ländlichen Raum leben. In der Schule, im Beruf, im Sportverein, in der Nachbarschaft und nicht zuletzt innerhalb der Familie - Homo- und Transphobie findet überall und alltäglich statt. Manchmal ganz offen und direkt, aber eben auch versteckt und hinter vorgehaltener Hand.

Am 17. Mai 1995 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Der internationale Tag gegen Homo – und Transphobie erinnert daran. Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der AG Schwusos in der SPD Schleswig-Holstein, Gerrit Köhler: „Homo – und Transphobie ist auch im Jahre 2013 noch immer bitterer Alltag, quer durch die Gesellschaft. Gewalt und Ablehnung erfahren Homo-, Bi-, Trans – und Intersexuelle auch in Deutschland regelmäßig und auf vielfältige Weise. Hier spielt es keine Rolle, ob die Betroffenen in großen Städten oder im ländlichen Raum leben. In der Schule, im Beruf, im Sportverein, in der Nachbarschaft und nicht zuletzt innerhalb der Familie – Homo- und Transphobie findet überall und alltäglich statt. Manchmal ganz offen und direkt, aber eben auch versteckt und hinter vorgehaltener Hand.

Die erfreuliche Entwicklung in Frankreich, die die vollständige Öffnung der Ehe und das uneingeschränkte Adoptionsrecht für homosexuelle Paare vorantreibt, hat leider auch auf erschreckende Weise gezeigt wie ein nicht unerheblicher Teil der französischen Gesellschaft zu diesem Thema steht und sogar bereit ist in teils höchst aggressiver Weise gegen das geplante Gesetz zu demonstrieren. Das Gesetz zum „Verbot homosexueller Propaganda“ in Russland, das Homosexualität kriminalisiert und hart bestraft, ist ein weiteres internationales Negativbeispiel für die Situation der LGBTI-Community.

Die Schwusos setzen sich als Arbeitsgemeinschaft der SPD deutschlandweit für die Rechte der Betroffenen ein. Neben veränderten Gesetzen müssen gesellschaftliche Mauern und Vorurteile eingerissen werden. Gesetze allein reichen hier nicht aus. Wir fordern unter anderem, dass das Thema Homo – und Transphobie verbindlich in die Lehrpläne aufgenommen wird und Kindern und Jugendlichen Offenheit und Toleranz bereits in der Schule vermittelt wird.

Wir sind froh und dankbar, dass wir mit einer SPD geführten Landesregierung einen starken Partner an unserer Seite wissen und werden auch in Zukunft aktiv dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft offener, bunter und vielfältiger wird.“

Die Schwusos sind die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD.

Links