Fischerei und Walschutz in Einklang bringen

Zur Vorstellung des Entwurfs für eine Küstenfischereiverordnung des Umweltministeriums erklärt der fischereipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Lars Winter: Die Auffassungen der Fischer und der Naturschutzverbände lagen zu Beginn des Dialogprozesses weiter auseinander als man es sich vorstellen kann. Viele Gespräche zwischen Ministerium und der SPD-Fraktion mit den Fischern und den Naturschutzverbänden haben dazu beigetragen, dass ein gewisses Verständnis für die jeweils andere Seite entstanden ist. Hier sind insbesondere die einzelnen Fischer zu loben, die sich ziemlich schnell mit auf den Weg gemacht haben, Alternativen auszuprobieren, wie z.B. mit Warngeräten (PAL) an Stellnetzen zu experimentieren. Auch die Dorschreuse und geringere Höhen der Stellnetze sind akzeptiert.

Zur Vorstellung des Entwurfs für eine Küstenfischereiverordnung des Umweltministeriums erklärt der fischereipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Lars Winter:

Die Auffassungen der Fischer und der Naturschutzverbände lagen zu Beginn des Dialogprozesses weiter auseinander als man es sich vorstellen kann. Viele Gespräche zwischen Ministerium und der SPD-Fraktion mit den Fischern und den Naturschutzverbänden haben dazu beigetragen, dass ein gewisses Verständnis für die jeweils andere Seite entstanden ist. Hier sind insbesondere die einzelnen Fischer zu loben, die sich ziemlich schnell mit auf den Weg gemacht haben, Alternativen auszuprobieren, wie z.B. mit Warngeräten (PAL) an Stellnetzen zu experimentieren. Auch die Dorschreuse und geringere Höhen der Stellnetze sind akzeptiert.

Dem beharrlichen Einsatz der Naturschutzverbände für den Schweinswal- und Tauchentenschutz ist es zu verdanken, dass wir überhaupt in die gemeinsame Diskussion zu diesem wichtigen Thema gekommen sind.

In dem nun vorliegenden Änderungsentwurf der Küstenfischereiverordnung (KüVO) sind die Ergebnisse der vielen Gespräche eingeflossen. Um zu einer Entscheidung zu kommen, sind in der nun folgenden Anhörung aus Sicht der SPD-Fraktion insbesondere zwei Punkte besonders zu betrachten:

  1. Wie stellt es sich für die Fischer dar, dass sie acht Monate lang nicht fischen dürfen? Ebenso ist zu klären, ob um Fehmarn nicht auch eine Wassertiefenlinie von fünf statt von zehn Metern ausreicht.
  2. Sehen die Naturschutzverbände die Schonzeit als ausreichend für den Schutz der Schweinwale an?

Der Erhalt der regionalen handwerklichen Fischerei muss genauso ernst genommen werden wie der Schweinswalschutz. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen.

Zur Person

Lars Winter ist seit 2012 direkt gewählter SPD Abgeordneter für den Landtagswahlkreis Ostholstein-Nord. Er ist finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

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