Airport Kaltenkirchen muss in der Mottenkiste bleiben!

Rossmann widerspricht Unternehmensverbänden: „Der Norden hat genügend wichtige Baustellen im Bereich der Infrastruktur. Eine Debatte um einen Großflughafen in Kaltenkirchen ist das Letzte, was Schleswig-Holsten jetzt braucht.“ Mit diesen Worten hat der Landesgruppensprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Dr. Ernst Dieter Rossmann, die Forderung der Unternehmensverbände Nord zurückgewiesen, die Planungen für das Airport-Projekt weiter zu verfolgen.

Rossmann widerspricht Unternehmensverbänden: „Der Norden hat genügend wichtige Baustellen im Bereich der Infrastruktur. Eine Debatte um einen Großflughafen in Kaltenkirchen ist das Letzte, was Schleswig-Holsten jetzt braucht.“ Mit diesen Worten hat der Landesgruppensprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Dr. Ernst Dieter Rossmann, die Forderung der Unternehmensverbände Nord zurückgewiesen, die Planungen für das Airport-Projekt weiter zu verfolgen.

Die gemeinsame Entscheidung der norddeutschen Verkehrsminister gegen einen Flughafen in Kaltenkirchen, sei folgerichtig und sinnvoll, so Rossmann. „Tot war die Idee des Großflughafens schon lange. Sie jetzt auch zu beerdigen, ist nur konsequent“, findet der Abgeordnete. „Die Zahlen über die bisherige und angenommene zukünftige Entwicklung der Luftfrachtzahlen zeigen: Wir brauchen den Kaltenkirchener Airport nicht. Und was noch schwerer wiegt: Die Menschen nicht nur in der Stadt Kaltenkirchen sondern in der gesamten Region Elmshorn-Barmstedt-Bad Bramstedt lehnen das Projekt ab. Der Großflughafen muss deshalb in der Mottenkiste bleiben!“

Auch strategisch ist der Aufschrei der Unternehmensverbände für die Verkehrspolitik nicht klug, findet Rossmann. „Wir haben wichtige Großprojekte im Schienen-, Straßen- und Wasserstraßenbau zu bewältigen, für die es schwer genug wird, die nötigen Gelder zu mobilisieren. Da ist es sinnvoll, mit einer klaren Prioritätensetzung und guten Argumenten zu arbeiten. Wünsch-dir-was-Projekte aus der Vergangenheit sind da wenig hilfreich.“