Ohne Zeitverträge keine Unterrichtsversorgung!

Zur Berichterstattung des NDR über die Arbeitssituation von Lehrkräften mit Zeitverträgen erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Zeitverträge von Lehrkräften sind ein notwendiges Übel. Da Lehrkräfte wie alle anderen Beschäftigten auch wegen Krankheit, Elternzeit oder aus anderen Gründen mehr als nur ein paar Tage ausfallen können, brauchen wir Lehrkräfte, die mit Kurzzeitverträgen die Unterrichtsversorgung sichern. Doppelbesetzungen vorhandener Stellen sind nicht möglich; wenn sich also ein Lehrer genau zu Beginn der Sommerferien zurückmeldet, kann sein Vertreter nicht weiter bezahlt werden.

Zur Berichterstattung des NDR über die Arbeitssituation von Lehrkräften mit Zeitverträgen erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Zeitverträge von Lehrkräften sind ein notwendiges Übel. Da Lehrkräfte wie alle anderen Beschäftigten auch wegen Krankheit, Elternzeit oder aus anderen Gründen mehr als nur ein paar Tage ausfallen können, brauchen wir Lehrkräfte, die mit Kurzzeitverträgen die Unterrichtsversorgung sichern. Doppelbesetzungen vorhandener Stellen sind nicht möglich; wenn sich also ein Lehrer genau zu Beginn der Sommerferien zurückmeldet, kann sein Vertreter nicht weiter bezahlt werden.

Der Bildungsausschuss hat in den letzten Wochen intensiv über diese Frage beraten und das Bildungsministerium gebeten, einen Masterplan vorzulegen, durch den besonders Zeitverträge vermieden werden, die zum Beginn der Sommerferien auslaufen.

Ich begrüße es sehr, dass Ministerin Wende in ihrem Interview deutlich gemacht hat, dass sie willkürliche Heruntergruppierungen bei der Besoldung abstellen will. Dieses Problem ist ein weiteres Argument dafür, mittelfristig die Besoldung der Lehrkräfte einander anzugleichen.

Die merkwürdigen Unterstellungen, als gäbe es einen Maulkorberlass gegen Schulleitungen und Lehrkräfte, sind an den Haaren herbeigezogen. Es gibt einen Dienstweg, es gibt eine Personalvertretung, und es gibt den Weg, an die Öffentlichkeit zu gehen – ohne dass irgendwem mit Sanktionen gedroht würde. Ministerin Wende hat den Dialog mit allen Beteiligten zu ihrem persönlichen Markenzeichen gemacht, und dabei hat sie unsere volle Unterstützung.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

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