Auf die Weiterentwicklung der bestehenden Systeme konzentrieren

Zur G8/G9-Umfrage von Landesschülervertretung und Landeselternvertretung der Gymnasien in Schleswig-Holstein erklärt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Die Bildungskonferenz empfahl mehrheitlich den Grundsatz „G8 an Gymnasien, G9 an Gemeinschaftsschulen", sie empfahl aber auch den Bestandsschutz für bestehende G9-Gymnasien. Daran hält sich die Koalition mit dem aktuellen Schulgesetzentwurf. Die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 wird in Schleswig-Holstein durch die vorhandenen Angebote von Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und beruflichen Schulen sichergestellt.

Zur G8/G9-Umfrage von Landesschülervertretung und Landeselternvertretung der Gymnasien in Schleswig-Holstein erklärt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Die Bildungskonferenz empfahl mehrheitlich den Grundsatz „G8 an Gymnasien, G9 an Gemeinschaftsschulen“, sie empfahl aber auch den Bestandsschutz für bestehende G9-Gymnasien. Daran hält sich die Koalition mit dem aktuellen Schulgesetzentwurf. Die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 wird in Schleswig-Holstein durch die vorhandenen Angebote von Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und beruflichen Schulen sichergestellt.

Die Landeselternbeiträte der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien und die Landesschülervertretungen unterstützten diesen Grundsatz ausdrücklich. Die jetzt vorgestellten Umfrageergebnisse zeigen erneut: Das Ergebnis des Dialogprozesses ist tragfähig. Landesschülervertretung und Landeselternvertretung ist dafür zu danken, dass sie durch ihre Umfrage zur Versachlichung der Debatte beitragen.

Die Strukturdebatte sollte mit den Bildungskonferenzen beendet sein. Genau deshalb hatten wir vor die Schulgesetznovelle den größten Bildungsdialog gesetzt, den es in Schleswig-Holstein jemals gegeben hat. Landesschülervertretung und Landeselternvertretung mahnen zu Recht an, sich nun auf die Weiterentwicklung der bestehenden Systeme zu konzentrieren. Auch das wird im Dialog mit den Beteiligten passieren.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

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