Generalverdacht ist nicht die richtige Antwort

Zur Diskussion über den Einsatz von Detektoren an Schulen, um Betrugsversuche mit elektronischen Geräten zu unterbinden, erklärt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Die Anhörung im Bildungsausschuss zu diesem Thema brachte ein sehr uneinheitliches Ergebnis. In unserer Entscheidung gegen den Einsatz von Detektoren stützten wir uns auf folgende Überlegungen:

Zur Diskussion über den Einsatz von Detektoren an Schulen, um Betrugsversuche mit elektronischen Geräten zu unterbinden, erklärt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Die Anhörung im Bildungsausschuss zu diesem Thema brachte ein sehr uneinheitliches Ergebnis. In unserer Entscheidung gegen den Einsatz von Detektoren stützten wir uns auf folgende Überlegungen:

Wenn Chancengleichheit das entscheidende Argument der Befürworter von Detektoren ist, müsste deren Anwendung nicht nur einzelnen Schulen erlaubt, sondern an allen Schulen angeordnet werden. Betrugsversuche gab es immer und wird es immer geben. Die Maßnahmen, die dagegen zur Verfügung stehen, halten wir für ausreichend. Generell sollten Klausuren, erst recht Abschlussarbeiten, so gestellt sein, dass sie kompetenzorientiert sind und Transferleistungen statt Faktenabwurf erfordern. Wir wollen nicht alle Schülerinnen und Schüler unter Generalverdacht stellen.