Den Brand bekämpfen, nicht die Feuerwehr!

Zu den Brandmeldungen der CDU-Bildungspolitikerin Heike Franzen erklären die bildungspolitischen SprecherInnen von SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SSW, Martin Habersaat, Anke Erdmann und Jette Waldinger-Thiering: Frau Franzen scheint bei der Debatte um den Vertretungsfonds einige wesentliche Aspekte ihrer eigenen Politik gründlich vergessen zu haben. Priorität muss eine gute Grundversorgung der Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern sein. Erst in zweiter Linie muss es darum gehen, den Unterrichtsausfall so effizient wie möglich zu reduzieren.

Zu den Brandmeldungen der CDU-Bildungspolitikerin Heike Franzen erklären die bildungspolitischen SprecherInnen von SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SSW, Martin Habersaat, Anke Erdmann und Jette Waldinger-Thiering: Frau Franzen scheint bei der Debatte um den Vertretungsfonds einige wesentliche Aspekte ihrer eigenen Politik gründlich vergessen zu haben. Priorität muss eine gute Grundversorgung der Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern sein. Erst in zweiter Linie muss es darum gehen, den Unterrichtsausfall so effizient wie möglich zu reduzieren.

Anke Erdmann: „Offenbar hat Frau Franzen vergessen, dass die von ihr gefeierte Verdopplung des Vertretungsfonds sich aus der Streichung von 300 unbefristeten Stellen finanziert hat. Diese Streichung haben wir im vergangenen Jahr rückgängig gemacht.“

Jette Waldinger-Thiering: „In ihrer Regierungszeit hat die CDU daran mitgewirkt, das Ausmaß der Versorgungslücke an den Hochschulen zu vertuschen und durch Stellenstreichungen die Probleme an den Schulen zu verschärfen.“

Martin Habersaat: „Der Vertretungsfonds kann immer nur dort wirken, wo auch Vertretungskräfte zur Verfügung stehen. Unser Konzept bleibt, so viele unbefristet tätige Lehrkräfte an den Schulen zu haben wie möglich.“