Künstliche Barrieren zwischen den Hochschulen abbauen

Zu den von Wissenschaftsministerin Wende vorgeschlagenen Änderungen im Promotionsrecht erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Es ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, Ausländern den Unterschied zwischen Universitäten und Fachhochschulen zu erklären, weil es diese künstliche Barriere in den meisten Ländern nicht gibt. Heute wird an Fachhochschulen genauso Forschungsarbeit geleistet wie an Universitäten. Es ist daher überfällig, die Promotionsmöglichkeiten für Studierende der Fachhochschulen deutlich zu erweitern, wie dies die Küstenkoalition 2012 vereinbart hat.

Zu den von Wissenschaftsministerin Wende vorgeschlagenen Änderungen im Promotionsrecht erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Es ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, Ausländern den Unterschied zwischen Universitäten und Fachhochschulen zu erklären, weil es diese künstliche Barriere in den meisten Ländern nicht gibt. Heute wird an Fachhochschulen genauso Forschungsarbeit geleistet wie an Universitäten. Es ist daher überfällig, die Promotionsmöglichkeiten für Studierende der Fachhochschulen deutlich zu erweitern, wie dies die Küstenkoalition 2012 vereinbart hat.

Wir unterstützen die Ministerin darin, die Hürden zwischen den Hochschulen abzubauen, gleichzeitig aber hohe Qualitätsanforderungen an alle Promotionen zu stellen und die Qualitätssicherung im Verfahren zu verankern.

Die Auseinandersetzungen der letzten Zeit um mangelhafte Dissertationen, die zu weiten Teilen auf Plagiaten beruhen, hat gezeigt, dass alle Hochschulen vor der Herausforderung stehen, die Qualitätssicherung im Promotionsverfahren zu verbessern. Die geplanten gemeinsamen Promotionsausschüsse aus Universitäts- und Fachhochschul-Professoren sind dazu ein geeignetes Mittel und werden Maßstäbe setzen.

Wir werden den im nächsten Jahr anstehenden Gesetzentwurf der Landesregierung zur Novellierung des Hochschulgesetzes wie immer im Dialog mit den Hochschulen begleiten.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

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