Hiller-Ohm: Rechte von Kindern und Jugendlichen weiter stärken

Am 20. November ist Internationaler Tag der Kinderrechte. Dazu erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD): „Noch immer hängen Bildungschancen in Deutschland stärker als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft ab. Einkommen, Bildung und sozialer Status der Eltern entscheiden über den Bildungserfolg der Kinder. Aber auch Kinderarmut und Gewalt gegen Kinder sind viel zu oft gegenwärtig. Auf diese Missstände machen zahlreiche Organisationen am Internationalen Tag der Kinderrechte zu Recht aufmerksam.

Am 20. November ist Internationaler Tag der Kinderrechte. Dazu erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD): „Noch immer hängen Bildungschancen in Deutschland stärker als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft ab. Einkommen, Bildung und sozialer Status der Eltern entscheiden über den Bildungserfolg der Kinder. Aber auch Kinderarmut und Gewalt gegen Kinder sind viel zu oft gegenwärtig. Auf diese Missstände machen zahlreiche Organisationen am Internationalen Tag der Kinderrechte zu Recht aufmerksam.

Deshalb sind die Stärkung der Kinderrechte und eine gerechte Bildungspolitik, die kein Kind zurücklässt, besonders wichtig: Die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz, der Ausbau einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung sowie ein neues Ganztagsschulprogramm sind überfällig. Nur so kann es gelingen, Kinder und Jugendliche besser zu fördern.

Ebenso haben Kinder und Jugendliche ein Recht auf Freiräume. Denn sie sind keine kleinen Erwachsenen. Sie brauchen Zeit, um sich selbst zu entdecken, Zeit mit Freunden zu verbringen oder sich in Vereinen zu engagieren. Unsere Gesellschaft muss insgesamt kinderfreundlicher und offener für Kinder und Jugendliche werden.

Die Kinderrechtskonvention ist das weltweite Grundgesetz für Kinder. Sie enthält umfassende Rechte zum Schutz, zur Förderung und zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre. Der Internationale Tag der Kinderrechte macht weltweit auf deren Bedeutung aufmerksam. Sie wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen.“