Der Kurs stimmt, das Tempo noch nicht

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen von PISA 2012 erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: PISA 2012 stellt fest, dass Deutschland die einzige unter den führenden Industrienationen ist, in der sich seit 2003 sowohl die Leistungsergebnisse in Mathematik als auch die Chancengerechtigkeit in der Bildung verbessert haben. Mit jährlichen Verbesserungen zwischen 1,4 und 1,8 Punkten ist nicht zu übersehen, dass die Reformbemühungen der deutschen Bundesländer in den letzten Jahren Früchte getragen haben. Die schwächeren Schüler sind insgesamt besser geworden.

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen von PISA 2012 erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

PISA 2012 stellt fest, dass Deutschland die einzige unter den führenden Industrienationen ist, in der sich seit 2003 sowohl die Leistungsergebnisse in Mathematik als auch die Chancengerechtigkeit in der Bildung verbessert haben. Mit jährlichen Verbesserungen zwischen 1,4 und 1,8 Punkten ist nicht zu übersehen, dass die Reformbemühungen der deutschen Bundesländer in den letzten Jahren Früchte getragen haben. Die schwächeren Schüler sind insgesamt besser geworden.

So erfreulich diese Ergebnisse sind, so ist das Tempo doch zu langsam. Es ist daher umso bedauerlicher, dass bei den Verhandlungen über die Bildung einer Bundesregierung die Unionsparteien nicht der Aufhebung des Kooperationsverbots im Schulbereich zugestimmt haben, die von der SPD im Einklang mit allen Fraktionen des Landtags gefordert wurde.

Allein durch Vergleichsstudien wird ein Bildungssystem natürlich nicht besser. Es ist aber ein großer Schritt nach vorn, dass seit der ersten PISA-Untersuchung ein wissenschaftlicher Blick auf die Schule gerichtet wurde. Die Bildungspolitik muss aus diesen Ergebnissen Schlussfolgerungen ziehen. Schleswig-Holstein wird jedenfalls in seinen Bemühungen nicht nachlassen, die große Schwachstelle des deutschen Bildungssystems, seine große soziale Ungerechtigkeit, zu beseitigen.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

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