Lernmittelfreiheit: Wir wollen zu einer Verbesserung kommen

Zur heutigen Pressekonferenz von Kinderschutzbund und GEW erklären die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gitta Trauernicht, und der schulpolitische Sprecher Kai Vogel: Der Kinderschutzbund ist eine Organisation, die die Probleme und Notlagen von Familien sehr gut kennt, und die GEW ist Expertin auf dem Gebiet der Schule. Deshalb nehmen wir die von beiden vorgetragenen Fakten und Argumente sehr ernst. Auch wir wollen keine Zweiklassengesellschaft in der Schule und auch wir wollen Armut gezielt bekämpfen.

Zur heutigen Pressekonferenz von Kinderschutzbund und GEW erklären die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gitta Trauernicht, und der schulpolitische Sprecher Kai Vogel:

Der Kinderschutzbund ist eine Organisation, die die Probleme und Notlagen von Familien sehr gut kennt, und die GEW ist Expertin auf dem Gebiet der Schule. Deshalb nehmen wir die von beiden vorgetragenen Fakten und Argumente sehr ernst. Auch wir wollen keine Zweiklassengesellschaft in der Schule und auch wir wollen Armut gezielt bekämpfen.

Wir teilen die Einschätzung, dass das Bildungs- und Teilhabepaket zu bürokratisch und zu wenig zielgerichtet ist, um die Situation von Kindern einkommensschwacher Familien wirklich zu verbessern. Deshalb streben wir eine institutionelle Verbesserung bei dem aufgezeigten Problem für Eltern von schulpflichtigen Kindern an. Wir greifen die Anregung von Kinderschutzbund und GEW zum Paragraphen 13, der die Lernmittelfreiheit im Schulgesetz definiert und regelt, auf und werden sie mit unseren Koalitionspartnern sowie mit Kommunen und Schulträgern diskutieren und auf Effekte und Kosten überprüfen. Darüber hinaus muss auch die Praxis an den Schulen („Materialliste“, sonstige Anschaffungen wie Lektüren) konkret überprüft werden mit dem Ziel, zu einer Verbesserung zu kommen, um Ungleichheiten, die durch die Lebenssituation von einkommensschwachen Familien verschärft werden, abzumildern.