Notwendigkeit einer 380-KV-Leitung genau prüfen

Zur Entscheidung der Bundesnetzagentur über den Ausbau der Stromleitungen in Ostholstein erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze: Das „grüne Licht“ der Bundesnetzagentur für Ostholstein wirft für uns noch einige Fragen auf. Wir wollen die dringend notwendige Energiewende erfolgreich umsetzen. Wo Windstrom erzeugt wird, muss es selbstverständlich auch die Möglichkeit geben, ihn – ggfs. mit Hilfe von Speichern – vor Ort zu verwenden, aber auch abzutransportieren. Wir müssen aber klären, ob das nur über eine 380 KV-Leitung geschehen kann oder ob es nicht auch über die bestehenden Trassen geht.

Zur Entscheidung der Bundesnetzagentur über den Ausbau der Stromleitungen in Ostholstein erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze: Das „grüne Licht“ der Bundesnetzagentur für Ostholstein wirft für uns noch einige Fragen auf. Wir wollen die dringend notwendige Energiewende erfolgreich umsetzen. Wo Windstrom erzeugt wird, muss es selbstverständlich auch die Möglichkeit geben, ihn – ggfs. mit Hilfe von Speichern – vor Ort zu verwenden, aber auch abzutransportieren. Wir müssen aber klären, ob das nur über eine 380 KV-Leitung geschehen kann oder ob es nicht auch über die bestehenden Trassen geht.

Der Grundsatz beim Leitungsbau sollte sein: So viel nötig, so wenig wie möglich. Sollte sich zweifelsfrei herausstellen, dass nur eine 380 KV-Leitung in Frage kommt, ist ein zügiger und intensiver Austausch mit allen Beteiligten vor Ort unabdingbar.

Zur Person

Olaf Schulze ist seit 2005 Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein und ist hier energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Er darüber hinaus wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion und Vorsitzender des SPD-Fraktionsarbeitskreises für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr.

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