Fordert Herr Callsen Denkverbote?

Zur Presseerklärung des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen, zu Berichten über ein Diskussionspapier aus der SPD zur Größe von Grundschulen erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel: Der Herr Oppositionsführer ist verzweifelt bemüht, den rückwärts gewandten schulpolitischen Kurs seiner Partei zu rechtfertigen. Es ehrt uns und die Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen im SPD-Kreisverband Schleswig-Flensburg sehr, dass er ihre Diskussionspapiere so eingehend studiert.

Zur Presseerklärung des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen, zu Berichten über ein Diskussionspapier aus der SPD zur Größe von Grundschulen erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel: Der Herr Oppositionsführer ist verzweifelt bemüht, den rückwärts gewandten schulpolitischen Kurs seiner Partei zu rechtfertigen. Es ehrt uns und die Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen im SPD-Kreisverband Schleswig-Flensburg sehr, dass er ihre Diskussionspapiere so eingehend studiert.

Hätte Herr Callsen sich allerdings die Mühe gemacht, den Entwurf der Landesregierung für das neue Schulgesetz und die Änderungsanträge der Küstenkoalition zu lesen, die heute im Bildungsausschuss zur Abstimmung stehen, wäre ihm klar geworden, dass wir daran festhalten, dass gerade die jüngsten Schüler so kurze Schulwege wie möglich haben sollen.

Es wird in Zukunft sicher nicht möglich sein, jede einzelne Grundschule als selbständige Einheit, in manchen Fällen nicht einmal mehr als Außenstelle aufrechtzuerhalten. Es gibt jedenfalls keinen Beschluss irgendeines SPD-Parteitages, Grundschulzentren einzurichten.

Ich hoffe sehr, dass es auch in der CDU Projektgruppen gibt, die jenseits von Tagespolitik ohne Denkverbote Überlegungen anstellen, wie die Zukunft gestaltet werden kann.

Zur Person

Kai Vogel ist seit 2012 Mitglied des Landtages. Der studierte Lehrer aus Pinneberg ist schul- und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion

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