Wir brauchen einen Plan zur Sicherstellung der Geburtshilfe

Zu Bericht und Debatte im Sozialausschuss über die Situation der Geburtshilfe in Schleswig-Holstein erklärt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls: Das Thema Geburtshilfe eignet sich nicht für politische Polemik. Es muss vielmehr ausschließlich um die Sicherheit von Mutter und Kind gehen. Darüber hinaus benötigen die Schwangeren neben der hochqualifizierten Begleitung durch Hebammen aber auch Ruhe und einen gewissen Wohlfühlfaktor.

Zu Bericht und Debatte im Sozialausschuss über die Situation der Geburtshilfe in Schleswig-Holstein erklärt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls: Das Thema Geburtshilfe eignet sich nicht für politische Polemik. Es muss vielmehr ausschließlich um die Sicherheit von Mutter und Kind gehen. Darüber hinaus benötigen die Schwangeren neben der hochqualifizierten Begleitung durch Hebammen aber auch Ruhe und einen gewissen Wohlfühlfaktor.

Entbindungen müssen nicht ausschließlich in großen Kliniken stattfinden, und private Krankenhäuser dürfen sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen. Wir wollen deshalb einen Plan, der das ganze Land mit all seinen Besonderheiten, wie z. B. Inseln, berücksichtigt. Deshalb gilt für uns: Gründlichkeit statt Schnellschüsse! Die Sicherstellung der Geburtshilfe ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die insbesondere vom Bund mit unterstützt werden muss. Die Rahmenbedingungen für Hebammen müssen verändert werden. Hebammen müssen von ihrer Arbeit, die wir in unserem Land nicht missen wollen, selbstverständlich leben können.

Zur Person

Birte Pauls ist seit 2009 Landtagsabgeordnete und Mitglied des SPD Landesvorstandes. Die gelernte Krankenschwester ist pflegepolitische und minderheitenpolitische Sprecherin.

Links