Für eine europäische Gleichstellungspolitik!

Vor 95 Jahren konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. Politische Teilhabe wurde so in kleinen Schritten möglich. Am 25. Mai 2014 finden die nächsten Europawahlen statt, bei denen die Stimmen der Frauen wesentlich für die Frage sein werden, wohin Europa steuert.

Vor 95 Jahren konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. Politische Teilhabe wurde so in kleinen Schritten möglich. Am 25. Mai 2014 finden die nächsten Europawahlen statt, bei denen die Stimmen der Frauen wesentlich für die Frage sein werden, wohin Europa steuert.

Ulrike Rodust, Spitzenkandidatin der Landesliste zur Europawahl in Schleswig-Holstein erklärt hierzu: „Wir brauchen in Europa eine starke Politik der sozialen Chancengleichheit. Gerade in den Krisenländern sind Frauen diejenigen, die die Auswirkungen einer kurzsichtigen Sparpolitik am meisten spüren.“ Auch SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner betont die Notwendigkeit eines Kurswechsels in Europa: „Echte Gleichstellungspolitik wird in Brüssel nur mit einer starken sozialdemokratischen Fraktion möglich sein. Frauen sind häufig besser qualifiziert, haben aber schlechtere Karrierechancen und verdienen bei vergleichbarer Leistung wesentlich weniger als Männer. Das kann und darf sich ein solidarisches und gerechtes Europa nicht leisten!“

Cornelia Östreich, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Schleswig-Holstein, fordert anlässlich des Internationalen Frauentages eine Stärkung der europäischen Politik für Menschenrechte: „Frauenrechte sind Menschenrechte! Der EU kommt eine bedeutsame Aufgabe als Schützerin dieser Rechte zu – für Europäerinnen, aber auch für Mädchen und Frauen, die in die EU fliehen, um Verfolgung und Tod zu entgehen. Wir wollen auch diesen Frauen eine Perspektive geben“, so Östreich. „Wo Europa ist, da muss die Einhaltung von Menschenrechten garantiert sein. Wo Europa ist, da darf keine Frau durch Armut in Prostitution getrieben, keinem Kind die Chance auf Bildung vorenthalten und keinem Menschen das Recht auf Gesundheitsversorgung verwehrt bleiben. Die EU ist auf dem richtigen Weg, mit den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen umzugehen und das Leben von Frauen in Europa weiter zu verbessern.“