Spezialpflege wird immer wichtiger

Rossmann besucht Haus Flora in Elmshorn: 2,5 Millionen Pflegebedürftige gibt es gegenwärtig in Deutschland. In 15 Jahren wird es vermutlich eine Million mehr sein. Für den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann liegt deshalb auch in der Schaffung von mehr Vorsorge und Hilfe für Pflegebedürftige eine der sozialpolitischen Schlüsselaufgaben für die Zukunft.

Rossmann besucht Haus Flora in Elmshorn: 2,5 Millionen Pflegebedürftige gibt es gegenwärtig in Deutschland. In 15 Jahren wird es vermutlich eine Million mehr sein. Für den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann liegt deshalb auch in der Schaffung von mehr Vorsorge und Hilfe für Pflegebedürftige eine der sozialpolitischen Schlüsselaufgaben für die Zukunft.

Rossmann: „Zugleich müssen wir anerkennen, dass die Pflegebedürftigkeit sehr differenziert zu sehen ist. Die vorgesehene Erweiterung der Pflegestufen von drei auf fünf ist deshalb sehr wichtig, um körperlichen und geistigen Einschränkungen noch mehr gerecht werden zu können.“
Ein solches umfassendes Verständnis von  Pflegebedürftigkeit soll jetzt auch Eingang finden in die Reform der Pflegeversicherung, die jetzt in Berlin vorbereitet wird. Gleichzeitig sollen auch schon im nächsten Jahr deutliche Verbesserungen wirksam werden, Dazu zählen  eine Erhöhung der bisherigen Leistungen der Pflegeversicherung um vier Prozent, 20 000 zusätzliche Betreuer für Demenzkranke in Pflegeheime sowie mehr Geld für die Entlastung pflegender Angehöriger und Hilfen zu Hause.

Für den SPD-Bundestagsabgeordneten ist dabei auch die bessere Unterstützung von Spezialeinrichtungen wichtig, wie sie in Elmshorn durch das Haus Flora an der Matthias-Kahlke-Promenade vorhanden sind. Nach langen Auseinandersetzungen um die Trägerschaft dieses Hauses hat die neue Gesellschaft Artemed  jetzt ein Investitionsprogramm über 2,2 Millionen Euro in Planung, wie die neue Einrichtungsleiterin Ute Haller dem Abgeordneten bei einem Besuch kürzlich mitteilen konnte. Auch die Betriebsratsmitglieder Ute Thale und Monika Meyer begrüßten die vorgesehenen Investitionen in das Gebäude und die Zimmer.

Für die 101 genehmigten Versorgungsplätze  gibt es aktuell immer wieder Nachfragen auch für jüngere Betroffene. Rossmann: „Der Bedarf an solchen speziell ausgestatteten Einrichtungen ist zweifellos da, denn Pflegebedürftigkeit kann aus sehr verschiedenen Lebenslagen heraus entstehen und ist nicht an das Alter gebunden“.