Schleswig-Holsteins Minderheitenbeauftragte Renate Schnack in Berlin

Zum Jahreswechsel 2014/2015 wird ein Handlungsplan Sprachenpolitik durch das Land Schleswig-Holstein vorgelegt werden, der insbesondere für das Niederdeutsche und das Nordfriesische neue Impulse setzen soll. Diese Mitteilung machte die Minderheitenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein Renate Schnack bei einer Zusammenkunft mit den Bundestagsabgeordneten Schleswig-Holsteins in Berlin, an der auch der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsgeordnete Ernst Dieter Rossmann teilgenommen hat. Rossmann: „Schließlich ist die Förderung des Friesischen insbesondere für die Insel Helgoland von besonderer Bedeutung.“

Zum Jahreswechsel 2014/2015 wird ein Handlungsplan Sprachenpolitik durch das Land Schleswig-Holstein vorgelegt werden, der insbesondere für das Niederdeutsche und das Nordfriesische neue Impulse setzen soll. Diese Mitteilung machte die Minderheitenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein Renate Schnack bei einer Zusammenkunft mit den Bundestagsabgeordneten Schleswig-Holsteins in Berlin, an der auch der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsgeordnete Ernst Dieter Rossmann teilgenommen hat. Rossmann: „Schließlich ist die Förderung des Friesischen insbesondere für die Insel Helgoland von besonderer Bedeutung.“

Zusammen mit dem seinem Bundestagskollegen Matthias Ilgen aus Husum begrüßt der Abgeordnete ausdrücklich das Vorhaben der Landesregierung. Die beiden Westküsten- und Inselabgeordneten legen ein besonderes Augenmerk auf die Umsetzung der EU-Sprachencharta von 1992. Als Elemente einer solchen Initiative zum Schutz regionaler Sprachen stellte die Minderheitenbeauftragte Schnack die Verstärkung der Lehrerbildung, mehr Lehrerstunden an ausgewählten Schulen für Friesisch und Niederdeutsch  und die mögliche Bildung von Kompetenzzentren heraus.  Rossmann: „Das Friesische ist die einzige Kleinstsprache in der Bundesrepublik, die auf den Inseln und auf dem Festland in neun sehr eigenen Dialekten gesprochen wird. Es ist gut, wenn dieser besondere kulturelle Schatz auch für die zukünftigen Generationen gepflegt und unterstützt wird.“

Als Abgeordneter, der auch für die einzige deutsche Hochseeinsel Helgoland zuständig ist, ist Rossmann jedenfalls immer wieder beeindruckt von der Lebendigkeit des Helgoländer Friesischen in alt eingesessenen Familien auf der Hochseeinsel und dem Interesse auch bei Kindern und Jugendlichen. Die von der Minderheitenbeauftragten für den 26. November vorgesehene Sprachenkonferenz soll jedenfalls auch mit Helgoländer Beteiligung stattfinden, wie Schnack dem Abgeordneten versicherte.