Politiker brauchen ein Rückkehrrecht

Demokratie ist Macht auf Zeit. Ein Rückkehrrecht für Politiker auf ihre vorige Stelle ist deshalb die Regel und völlig legitim– dieses im Falle von Wara Wende zu skandalisieren, ist nur damit zu erklären, dass eine Schmutzkampagne gegen die Ministerin geführt werden soll. Ein Rückkehrrecht und damit eine Perspektive nach einem politischen Mandat sind wichtig, wenn alle Menschen unabhängig von ihrem Beruf in der Politik Ämter übernehmen können sollen.

Demokratie ist Macht auf Zeit. Ein Rückkehrrecht für Politiker auf ihre vorige Stelle ist deshalb die Regel und völlig legitim– dieses im Falle von Wara Wende zu skandalisieren, ist nur damit zu erklären, dass eine Schmutzkampagne gegen die Ministerin geführt werden soll. Ein Rückkehrrecht und damit eine Perspektive nach einem politischen Mandat sind wichtig, wenn alle Menschen unabhängig von ihrem Beruf in der Politik Ämter übernehmen können sollen.

Gegen Kritik an der Amtsführung und an politischen Entscheidungen ist nichts einzuwenden – das ist sogar Aufgabe der Opposition. Doch Verdächtigungen, Lobby-Vorwürfe und bösartige Unterstellungen gegen Ministerin Wende weisen wir in aller Schärfe zurück. Wir haben großen Respekt vor ihrer Entscheidung, auf ihr Rückkehrrecht zu verzichten.

Ja, Wara Wende ist Lobbyistin – nämlich für gute Bildung und für starke Hochschulen. Dafür steht sie, und sie setzt die von der rot-grün-blauen Koalition vereinbarte Bildungspolitik um. Die Behauptung, dass die ehemalige Präsidentin der Uni Flensburg und der ehemalige Kieler OB sich gegen die Hochschulen im Land verschworen hätten, ist absurd.

Ich teile die Einschätzung von Edmund Burke: „Wer mit uns ringt, stärkt unsere Nerven und macht uns tüchtiger. Unsere Gegner sind unsere Helfer.“

Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.