Endlich in Soziale Infrastruktur für Studierende investieren!

Anlässlich der Presseberichte zur Übernahme der kompletten BaföG-Finanzierung durch den Bund erklärt Benjamin Raschke für den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Schleswig-Holstein: „Der Beschluss der Großen Koalition, den Ländern zusätzlich 6 Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung zu stellen, ist gut und wichtig. Die komplette Finanzierung der BaföG-Förderung für Studierende sowie Schülerinnen und Schüler wird das Land Schleswig-Holstein um den bisherigen Anteil in Höhe von gut 37 Millionen Euro entlasten.

Anlässlich der Presseberichte zur Übernahme der kompletten BaföG-Finanzierung durch den Bund erklärt Benjamin Raschke für den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Schleswig-Holstein: „Der Beschluss der Großen Koalition, den Ländern zusätzlich 6 Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung zu stellen, ist gut und wichtig. Die komplette Finanzierung der BaföG-Förderung für Studierende sowie Schülerinnen und Schüler wird das Land Schleswig-Holstein um den bisherigen Anteil in Höhe von gut 37 Millionen Euro entlasten.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung begrüßt, dass dieses Geld im Bildungsetat verbleiben soll. Als Mittel, die bisher für die soziale Unterstützung von Studierenden eingesetzt wurden, müssen sie aber auch weiterhin der Sozialen Infrastruktur für Studierende zugute kommen!

In den letzten Jahren sind durch den Hochschulpakte 2020 sowie die verschiedenen Phasen der Exzellenzinitiative mehr als eine halbe Million Euro in den Ausbau der Hochschulen in Lehre und Forschung geflossen. Die Hochschulpakte sollten gerade bei der Bewältigung der steigenden Studierendenzahlen helfen – jedoch wurde die notwendige soziale Infrastruktur nicht berücksichtigt.

Zu einem guten Studium gehört aber auch ein angemessenes Angebot an studentischem Wohnraum, bezahlbares Essen in gut ausgestatteten Mensen und das immer wichtiger werdende Angebot an psychologischen und sozialen Beratungseinrichtungen. Immer mehr ausländische Studierende kommen an unsere Hochschulen, gleichzeitig steigt der Anteil von Studierenden mit Migrationshintergrund und der inklusive Bildungsansatz muss auch an Hochschulen umgesetzt werden. Gerade angesichts dieser Entwicklungen in der sozialen Zusammensetzung der Studierenden muss die soziale Infrastruktur gestärkt werden!“

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Schleswig-Holstein setzt sich für die Reform der Schulstruktur, für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem in Deutschland ein. Eine Bildungsreform, die das dreigliedrige Schulsystem abschafft, die ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder ermöglicht und die Chancengleichheit für alle gesellschaftlichen Schichten bedeutet, da die internationalen Vergleichstest immer wieder zeigen, dass in Deutschland bisher die Herkunft für die Bildungschancen entscheidend sind.

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