SPD-Landtagsfraktion positioniert sich in der Agrarpolitik

Die SPD-Landtagsfraktion hat zwei Positionspapiere – zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Landwirtschaft in Schleswig-Holstein – sowie eine Große Anfrage zur Ernährungswirtschaft erarbeitet. Dazu erklärt die agrarpolitische Sprecherin Kirsten Eickhoff-Weber: Für die SPD als stärkste Regierungsfraktion und Volkspartei ist es selbstverständlich, sich auch zur Agrarpolitik und zu den ländlichen Räumen zu Wort zu melden. Die Entwicklung der ländlichen Räume und die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein stehen nicht nur in Zusammenhang miteinander, sondern sind auch im Kontext des demografischen Wandels zu sehen. Wichtig ist uns ein gutes Miteinander zwischen (städtischen) Zentren und (ländlichem) Umland.

Die SPD-Landtagsfraktion hat zwei Positionspapiere – zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Landwirtschaft in Schleswig-Holstein – sowie eine Große Anfrage zur Ernährungswirtschaft erarbeitet. Dazu erklärt die agrarpolitische Sprecherin Kirsten Eickhoff-Weber: Für die SPD als stärkste Regierungsfraktion und Volkspartei ist es selbstverständlich, sich auch zur Agrarpolitik und zu den ländlichen Räumen zu Wort zu melden. Die Entwicklung der ländlichen Räume und die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein stehen nicht nur in Zusammenhang miteinander, sondern sind auch im Kontext des demografischen Wandels zu sehen. Wichtig ist uns ein gutes Miteinander zwischen (städtischen) Zentren und (ländlichem) Umland.

Die ländlichen Räume haben Perspektiven, doch diese müssen gestaltet werden. Dabei geht es um die Sicherung der Grundversorgung, aber auch der biologischen Vielfalt. Diese müssen an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet werden – unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit. Dabei ist sicher Bildung ein zentrales Thema, aber beispielsweise betrachten wir auch Kultur als einen Teil von Lebensqualität und damit als Aufgabe der Grundversorgung. Weitere Stichworte sind Sicherung der Mobilität und Breitbandversorgung.

Landwirtschaft hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Gefordert wird eine nachhaltige, ressourcenschonende Produktion, die auch dem Tierwohl gerecht wird – Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten das. Dabei geht es nicht darum, ökologische und konventionelle Landwirtschaft gegeneinander auszuspielen – beides muss möglich sein. Dabei können Umwelt- und Sozialleistungen in der Landwirtschaft honoriert und dadurch zusätzliche Einnahmen generiert werden.

Mit der Großen Anfrage zur Ernährungswirtschaft wollen wir uns einen Überblick über Verarbeitung und Produktion im Land verschaffen. Dabei geht es um Qualität, regionale Erzeugung, Vermarktungsstrategien, Ausbildung, Fachkräftesicherung und Lebensmittelkontrolle.

Unsere Positionspapiere verstehen wir als Grundlage für eine breite Diskussion, aus der wir dann Anregungen und Kritik aufgreifen, um Politik zu gestalten.

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