Genehmigungspflicht für große Radtouren auf Bundesstraßen ist keine Zumutung

Zur Erlaubnispflicht für Radtouren auf Bundesstraßen sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel: Schleswig-Holstein ist auf einem guten Weg, Fahrradland Nr. 1 in Deutschland zu werden. Aber Fahrradverkehr in Schleswig-Holstein hat auch noch viel Ausbaupotenzial. Dazu gehört, dass Radtouren sicher sein müssen. Wir wissen, dass bei der Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer noch mehr zu tun ist. Das hat nicht zuletzt die Große Anfrage der SPD zum Fahrradverkehr ergeben, die wir erst im Juni im Landtag diskutiert haben.

Zur Erlaubnispflicht für Radtouren auf Bundesstraßen sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:
Schleswig-Holstein ist auf einem guten Weg, Fahrradland Nr. 1 in Deutschland zu werden. Aber Fahrradverkehr in Schleswig-Holstein hat auch noch viel Ausbaupotenzial. Dazu gehört, dass Radtouren sicher sein müssen. Wir wissen, dass bei der Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer noch mehr zu tun ist. Das hat nicht zuletzt die Große Anfrage der SPD zum Fahrradverkehr ergeben, die wir erst im Juni im Landtag diskutiert haben.

Auch bei Radtouren geht Sicherheit vor. Bundesweit gilt: Auf Bundesstraßen müssen Touren mit großen Gruppen von über 100 Personen oder Radtouren, die voraussichtlich den Verkehr beeinträchtigen, vorher genehmigt werden. Diese Genehmigung ist bislang, so weit wir informiert sind, für Anträge in Schleswig-Holstein auch stets erteilt worden.

Alle anderen Touren, also Touren in kleinen Gruppen, auf kleineren Straßen, auf Radwegen oder Fuß-/Rad-Kombinationswegen, sind auch in Schleswig-Holstein genehmigungsfrei.

Ich möchte an die Beteiligten appellieren, auch verbal abzurüsten. Das Einholen einer Genehmigung ist keine Zumutung, wenn man mit 100 und mehr Personen auf der Fahrbahn einer Bundesstraße Fahrrad fahren möchte. Das Land hat bereits die Verkehrsbehörden gebeten, bei der Genehmigung großzügig zu verfahren; das betrifft auch die Gebühren hierfür.

Der Leitfaden, in dem alle Tipps zur Streckenführung, zu Gruppengrößen und zur Gebührenpflicht enthalten sind, und der noch diese Woche erscheinen soll, wird für Anbieter Klarheit schaffen, ob sie eine Radtour anmelden müssen.

Zur Person

Kai Vogel ist seit 2012 Mitglied des Landtages. Der studierte Lehrer aus Pinneberg ist schul- und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion

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