Rossmann: „Verachtet mir die Meister nicht!“

„Die anstehende BAFöG-Novelle ist für die SPD ein wichtiges Reformwerk: Darüber werden wir aber nicht vergessen, dass auch beim Meister-BAFöG Verbesserungen kommen müssen.“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann auf ein aktuelles Vorhaben der Regierungskoalition in Berlin hingewiesen.

„Die anstehende BAFöG-Novelle ist für die SPD ein wichtiges Reformwerk: Darüber werden wir aber nicht vergessen, dass auch beim Meister-BAFöG Verbesserungen kommen müssen.“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann auf ein aktuelles Vorhaben der Regierungskoalition in Berlin hingewiesen.

Konkret setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion, deren bildungspolitischer Sprecher Rossmann ist, für die Anhebung des Unterhaltsbeitrags und der Einkommensfreibeträge ein. Aktuell erhalten rund 170.000 Personen eine Förderung für Aufstiegsfortbildung „Wir haben uns mit dem Koalitionspartner darauf geeinigt, dass der Unterhaltsbeitrag bei der Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) von bisher 697 auf künftig von 760 Euro erhöht wird“, berichtet der Politiker.

Außerdem sollen beruflich vorqualifizierte Bachelor-Absolventen ebenfalls Meister-BAFöG für eine Aufstiegsweiterbildung bekommen können. Rossmann: „Die SPD will die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung fördern und Aufstieg durch Weiterbildung ermöglichen. Die Ausweitung der Fördermöglichkeiten bleibt für uns deswegen auf der Tagesordnung. Das gilt auch für die Maßnahmenzuschüsse und das sogenannte Meisterstück.“ Der Abgeordnete selbst setzt sich insbesondere für Verbesserungen bei den Maßnahmekosten ein. Rossmann: „Hier müssen die angehenden Meister, Techniker und Fachwirte noch beträchtliche Eigenanteile in Höhe mehrerer tausend Euro finanzieren, die wir schrittweise zurückfahren sollten.“

Da die Arbeitswelt zunehmend komplexer werde, sei es wichtig, auch bereits ausgebildeten Fachkräften attraktive Möglichkeiten zu Weiterbildung zu erschließen, betont der Bildungsfachmann. „Wir brauchen die Reform der Aufstiegsfortbildungsförderung, um die Weiterbildungsmotivation junger Fachkräfte durch verbesserte Rahmenbedingungen zu fördern und so einen ausreichenden, gut ausgebildeten Facharbeiternachwuchs zu generieren. Das verbesserte Meister-BAFöG ist ein wichtiger Baustein, um Personalmangel im Handwerk und weiteren Berufszweigen vorzubeugen“, so Rossmann. „Eine nachhaltige Arbeitsmarktpolitik und gesellschaftlicher Aufstieg durch Bildung gehören zusammen. Wie bei Wagners ‚Meistersingern von Nürnberg‘ gilt auch hier: Verachtet mir die Meister nicht!“