Ein guter Vertretungsfonds ist nur die zweitbeste Lösung

Zur Debatte um den Vertretungsfonds zur Unterrichtsversorgung erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Priorität muss eine gute Grundversorgung der Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern sein. Erst in zweiter Linie muss es darum gehen, den Unterrichtsausfall so effizient wie möglich zu reduzieren.

Zur Debatte um den Vertretungsfonds zur Unterrichtsversorgung erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Priorität muss eine gute Grundversorgung der Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern sein. Erst in zweiter Linie muss es darum gehen, den Unterrichtsausfall so effizient wie möglich zu reduzieren.

CDU und FDP haben seinerzeit die Aufstockung des Vertretungsfonds durch die Streichung unbefristeter Stellen finanziert. Unsere Priorität liegt bei möglichst vielen unbefristeten Stellen.

Ohnehin kann ein Vertretungsfonds immer nur dort wirken, wo auch Vertretungskräfte zur Verfügung stehen. Das ist selten eine halbe Stunde nach der Krankmeldung einer Lehrkraft der Fall und eher selten für eine zweiwöchige Erkältungsvertretung.

Wir haben stattdessen die Zahl der unbefristeten Stellen erhöht und einen Pool von Vertretungskräften geschaffen. Diesen Weg werden wir weiter gehen. Ein guter Vertretungsfonds ist nur die zweitbeste Lösung.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

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