AG Migration fordert humane Flüchtlingspolitik und wählt neuen Vorstand

Auf ihrer ordentlichen Landeskonferenz in Büdelsdorf haben sich die Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt für eine humanere Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Die Landtagsabgeordnete Serpil Midyatlı aus Gettorf griff in ihrer Rede die Forderungen nach einer humaneren Flüchtlingspolitik auf. "Die Landesregierung wird dazu ihre Hausaufgaben machen, das lässt sich aus der Erhöhung der Mittel für Sprachkurse für Flüchtlinge mit ungesicherten Aufenthaltsstatus bereits jetzt ablesen."

Auf ihrer ordentlichen Landeskonferenz in Büdelsdorf haben sich die Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt für eine humanere Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Die Landtagsabgeordnete Serpil Midyatlı aus Gettorf griff in ihrer Rede die Forderungen nach einer humaneren Flüchtlingspolitik auf. „Die Landesregierung wird dazu ihre Hausaufgaben machen, das lässt sich aus der Erhöhung der Mittel für Sprachkurse für Flüchtlinge mit ungesicherten Aufenthaltsstatus bereits jetzt ablesen.“

Schmidt zeigte sich mit der dazu geführten Debatte zufrieden. „Die Forderungen der CDU Schleswig-Holstein auf ihrem letzten Parteitag, Abschiebungen nach Dublin-III zu verschärfen und Albanien und Montenegro als sichere Herkunftsstaaten einzustufen, zeigen, wie wichtig es ist, dass es in Schleswig-Holstein eine Volkspartei gibt, die sich durch eine humane Flüchtlingspolitik auszeichnet.“

Bei den Vorstandswahlen wurde Christopher Keiichi Schmidt einstimmig als Landesvorsitzender bestätigt. Lisa Yılmaz aus Kiel und Ingo Schaffenberg aus Lübeck wurden jeweils als Vize gewählt. Schriftführer wurde Michael Husmann aus Bordesholm. Den Vorstand komplettieren sieben Beisitzerinnen und Beisitzer: Aydin Candan aus Lübeck, Canan Canlı aus Kiel, Hasan Horata aus Neumünster, Michael Janowski aus Gettorf, Stella Steinmann Di Santo aus Neumünster, Özlem Ünsal aus Kiel und Merdan Ali Yeşilbaş aus Kiel.

Die AG Migra­tion und Viel­falt in der SPD Schleswig-Holstein ist eine Arbeits­ge­mein­schaft der SPD. Der Arbeits­ge­mein­schaft gehö­ren Mit­glie­der der SPD glei­cher­ma­ßen mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund an, die sich prak­tisch oder theo­re­tisch mit Fra­gen der Migra­tion und eines viel­fäl­ti­gen Zusam­men­le­bens beschäf­ti­gen oder an die­sen Themen ein beson­de­res Inter­esse haben.

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