Ein schwerer schwarz-gelber Fehler ist ausgebügelt

Schleswig-Holstein ist dem CSSB-Forschungsabkommen beigetreten. Dazu sagt Martin Habersaat, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Schleswig-Holstein war seit 2008 an der Konzeption des CSSB beteiligt, jedoch bisher nicht an der Umsetzung. Im Zuge der Beschlüsse zur Haushaltskonsolidierung hatten CDU und FDP 2010 entschieden, aus dem Projekt auszusteigen. 2015 kann nun der Schalter umgelegt werden.

Schleswig-Holstein ist dem CSSB-Forschungsabkommen beigetreten. Dazu sagt Martin Habersaat, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Schleswig-Holstein war seit 2008 an der Konzeption des CSSB beteiligt, jedoch bisher nicht an der Umsetzung. Im Zuge der Beschlüsse zur Haushaltskonsolidierung hatten CDU und FDP 2010 entschieden, aus dem Projekt auszusteigen. 2015 kann nun der Schalter umgelegt werden.

Den Partnern Hamburg, Niedersachsen und dem Bund ist dafür zu danken, dass Schleswig-Holstein nun ein nachträglicher Beitritt ermöglicht wurde. Somit konnte von Wissenschaftsministerin Kristin Alheit mit dem Ende des Jahres 2014 ein schwerer schwarz-gelber Fehler korrigiert werden, in das Jahr 2015 können wir auf einer neuen Ebene norddeutscher Wissenschaftskooperation starten.

Es war logisch nicht erklärbar, dass mit der Röntgen-Laser-Anlage „European XFEL“ eine Forschungsanlage von Weltrang auf bzw. unter schleswig-holsteinem Boden (in Schenefeld) gebaut wird, das Land sich an deren Nutzung aber nicht konsequent beteiligen will.

Das CSSB bietet die vor allem für die Universitäten in Kiel und Lübeck sowie das Forschungszentrum Borstel die Chance der verstärkten Nutzung herausragender Forschungsinfrastruktur am DESY und einen weiteren Ansatz zur Zusammenarbeit mit renommierten norddeutschen Einrichtungen auf dem Gebiet der Infektionsforschung. Im Sinne der norddeutschen Wissenschaftszusammenarbeit dient dieser Ansatz dazu, Stärken zu bündeln und die internationale Ausstrahlung gemeinsam zu steigern.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

Links