Spitzenforschung im norddeutschen Raum

Zu den heutigen Presseerklärungen über die enge Forschungskooperation zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Die Nachricht, dass Forscher der Kieler Universität und des Hamburger Bernhard-Nocht-Institutes für Tropenmedizin einen Durchbruch bei der Entschlüsselung des Stoffwechsels des Malaria-Erregers erzielt haben, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Zu den heutigen Presseerklärungen über die enge Forschungskooperation zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: Die Nachricht, dass Forscher der Kieler Universität und des Hamburger Bernhard-Nocht-Institutes für Tropenmedizin einen Durchbruch bei der Entschlüsselung des Stoffwechsels des Malaria-Erregers erzielt haben, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Die Malaria ist eine der schlimmsten Seuchen weltweit mit bis zu einer halben Milliarde Erkrankter, von denen jährlich rund eine Million stirbt. Die meisten Opfer sind Kinder in Afrika. Wenn es nun gelingen sollte, mit den neuen Erkenntnissen medizinische Präparate zu entwickeln, die die Ausbreitung des Malaria-Erregers behindern, kann dies ein entscheidender Schritt hin zur Ausrottung dieser Seuche werden – vorausgesetzt, dass die Bereitschaft besteht, auch die Menschen in den ärmeren Regionen der Welt mit Medikamenten zu versorgen.

Gleichzeitig bildet die Gründung eines „Zentrums für Hochleistungsmaterialien“, das von der Technischen Universität Hamburg-Harburg und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht getragen wird, einen weiteren Meilenstein beim Zusammenwachsen der Forschungsregion Norddeutschland.

Mit dem Wiedereinstieg Schleswig-Holsteins ins Zentrum für strukturelle Systembiologie (CSSB) lässt sich die Liste ebenso weiterführen wie mit der Fortsetzung des Norddeutschen Wissenschaftspreises, der sich im Jahr 2015 dem Thema Klima und Umwelt widmet. Es gibt Spitzenforschung im norddeutschen Raum, und es gibt ein wachsendes Miteinander im Interesse dieser Spitzenforschung.

Zur Person

Martin Habersaat ist seit 2009 Mitglied des Landtages. Dort ist er Mitglied im Bildungsausschuss, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Hochschulpolitischer Sprecher.

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