Über 80 Gäste diskutierten in Berkenthin die Themen Fracking und erneuerbare Energien

Das Thema Fracking erzeugt bei vielen Menschen große Vorbehalte und Ängste. Dem will die Politik Rechnung tragen und ein faktisches Frackingverbot durchsetzen. Der Gesetzentwurf wurde gestern auf einer Veranstaltung mit den SPD-Bundestagsabgeordneten aus Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg, Gabriele Hiller-Ohm und Dr. Nina Scheer vorgestellt. Hierzu erklärt Gabriele Hiller-Ohm: „Die Veranstaltung gestern in Berkenthin zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Die Politik ist in der Pflicht, Gefahren abzuwenden. Bei Fracking ist nicht abzuschätzen, wie Mensch und Umwelt dadurch gefährdet werden. Das Problem liegt zum einen in dem Chemie-Cocktail, der beim Fracking in die Erde gepumpt wird. Selbst wenn der Anteil an der Gesamtflüssigkeit weniger als ein Prozent ausmacht, kann es Schäden für die Umwelt bedeuten, die nicht wieder gutzumachen sind. Aber auch die Tiefenbohrungen selbst mit 1000 bis 3000 Metern und den horizontalen Auswirkungen im Untergrund bergen große Risiken. Deswegen sagen wir: Fracking? Nein danke! Wenn wir unsere Energieversorgung sichern wollen, dann geht das nur mit erneuerbaren Energien", so Hiller-Ohm.

Das Thema Fracking erzeugt bei vielen Menschen große Vorbehalte und Ängste. Dem will die Politik Rechnung tragen und ein faktisches Frackingverbot durchsetzen. Der Gesetzentwurf wurde gestern auf einer Veranstaltung mit den SPD-Bundestagsabgeordneten aus Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg, Gabriele Hiller-Ohm und Dr. Nina Scheer vorgestellt. Hierzu erklärt Gabriele Hiller-Ohm: „Die Veranstaltung gestern in Berkenthin zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Die Politik ist in der Pflicht, Gefahren abzuwenden. Bei Fracking ist nicht abzuschätzen, wie Mensch und Umwelt dadurch gefährdet werden. Das Problem liegt zum einen in dem Chemie-Cocktail, der beim Fracking in die Erde gepumpt wird. Selbst wenn der Anteil an der Gesamtflüssigkeit weniger als ein Prozent ausmacht, kann es Schäden für die Umwelt bedeuten, die nicht wieder gutzumachen sind. Aber auch die Tiefenbohrungen selbst mit 1000 bis 3000 Metern und den horizontalen Auswirkungen im Untergrund bergen große Risiken. Deswegen sagen wir: Fracking? Nein danke! Wenn wir unsere Energieversorgung sichern wollen, dann geht das nur mit erneuerbaren Energien“, so Hiller-Ohm.

Dr. Nina Scheer, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, stellte den Gesetzentwurf vor, der von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie Umwelt, Bau, Naturschutz und Reaktorsicherheit erarbeitet wurde. Dieser Entwurf wird in den kommenden Wochen Grundlage für die parlamentarischen Beratungen werden. Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sandra Redmann informierte über die landespolitischen Aktivitäten gegen Fracking.

„Die SPD-geführte Landesregierung zeigt bei uns im Norden schon länger klare Kante. Das wollen wir jetzt auch auf Bundesebene erreichen – wenn auch dort als der kleinere Koalitionspartner. Zumindest in Teilen der CDU/CSU-Fraktion bedarf es hier noch starker Überzeugungsarbeit“, erklärt Hiller-Ohm.

Auch die Alternativen blieben bei der Diskussion nicht außer Acht. Der Energieexperte Christoph Otte verdeutlichte die große Chance der Energiewende. Insbesondere die Windenergie hat eine Schlüsselfunktion. Hiller-Ohm: „Es ist besser nach Lösungen für Energiespeicherung und Energiesparen zu suchen, als mit Fracking einen Geist aus der Flasche zu lassen, der ungeahnte Risiken birgt und zeitlich nur begrenzt nutzbar wäre. Warum also ein totes Pferd reiten, wenn wir mit den erneuerbaren Energien eine nachhaltige Alternative haben.“