Belt- und Sundquerung müssen synchronisiert werden!

Der Wirtschaftsausschuss des Landtages hat heute Fehmarn besucht und dort mit Akteuren wie Deutsche Bahn, Kommunen, Kreisverwaltung, Dialogforum, Allianz das Thema Neubau der Fehmarnsundquerung erörtert. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel: Nach der heutigen auswärtigen Wirtschaftsausschusssitzung auf Fehmarn hat sich unsere Position bestätigt, dass ein Tunnelbau als neue Sundquerung die beste Lösung ist. Im Zusammenhang mit der anstehenden Fehmarnbeltquerung muss es zügig einen Ersatzbau für die Fehmarnsundbrücke geben, wobei die über 50 Jahre alte Stahlbogenbrücke als Wahrzeichen der Region erhalten bleiben muss. Den Ausführungen eines Bahnsprechers, die Brücke ggf. abzureißen, stellen wir uns entgegen. Bewusst wurde dieses einmalige und ortsprägende Brückenbauwerk bereits 1999 unter Denkmalschutz gestellt.

Der Wirtschaftsausschuss des Landtages hat heute Fehmarn besucht und dort mit Akteuren wie Deutsche Bahn, Kommunen, Kreisverwaltung, Dialogforum, Allianz das Thema Neubau der Fehmarnsundquerung erörtert. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:
Nach der heutigen auswärtigen Wirtschaftsausschusssitzung auf Fehmarn hat sich unsere Position bestätigt, dass ein Tunnelbau als neue Sundquerung die beste Lösung ist. Im Zusammenhang mit der anstehenden Fehmarnbeltquerung muss es zügig einen Ersatzbau für die Fehmarnsundbrücke geben, wobei die über 50 Jahre alte Stahlbogenbrücke als Wahrzeichen der Region erhalten bleiben muss. Den Ausführungen eines Bahnsprechers, die Brücke ggf. abzureißen, stellen wir uns entgegen. Bewusst wurde dieses einmalige und ortsprägende Brückenbauwerk bereits 1999 unter Denkmalschutz gestellt.

Die SPD-Fraktion zeigt sich verwundert, dass einzelne Fraktionen bereits mit der Brückenlösung kalkulieren. Nach dem Motto „wer nicht kämpft, hat schon verloren“ werden wir weiterhin den Tunnel fordern.

Der Querungsbau muss mit der Hinterlandanbindung und der Fehmarnbeltquerung synchronisiert werden. Es wäre für uns nicht akzeptabel, dass Güterzüge – wenn auch nur übergangsweise – über die alte Bestandstrasse durch die Bäderorte fahren. Deshalb müssen sowohl der Bundesverkehrsminister als auch die Deutsche Bahn „ihre Hausaufgaben“ machen.

Die Kostenentwicklung betrachten wir mit Sorge. Die beiden Vertragspartner müssen mit ehrlichen Zahlen rechnen. Es ist gut, dass die Landesregierung die Sundquerung als Infrastrukturprojekt für das europäische TEN-T-Förderprogramm angemeldet hat. Die Planungskostenzuschüsse können dieses wesentliche Infrastrukturvorhaben beschleunigen.

Zur Person

Kai Vogel ist seit 2012 Mitglied des Landtages. Der studierte Lehrer aus Pinneberg ist schul- und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion

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