Breite gesellschaftliche Debatte über Gottesbezug ist wünschenswert

Zu der heute vorgestellten Volksinitiative für einen Gottesbezug in der Landesverfassung erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Stegner: Die Volksinitiative zum Gottesbezug wird eine breite gesellschaftliche Debatte anregen. Vor allem auch deshalb, weil sie von christlichen, muslimischen und jüdischen Religionsgemeinschaften unterstützt wird. Das ist gut so!

Zu der heute vorgestellten Volksinitiative für einen Gottesbezug in der Landesverfassung erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Stegner:
Die Volksinitiative zum Gottesbezug wird eine breite gesellschaftliche Debatte anregen. Vor allem auch deshalb, weil sie von christlichen, muslimischen und jüdischen Religionsgemeinschaften unterstützt wird. Das ist gut so!

Die Initiative profitiert davon, dass der Landtag auf Vorschlag der Küstenkoalition die Hürden für Volksbeteiligung verringert hat, indem die Zahl der notwendigen Unterschriften gesenkt wurde. Nun besteht die reelle Chance, dass die Initiative ein Erfolg wird.

In der SPD – in Fraktion und Partei – haben wir vor der Abstimmung über die Änderung der Landesverfassung intensiv über die Aufnahme des Gottesbezugs diskutiert. Es gab dabei unterschiedliche Auffassungen unter unseren Mitgliedern, und es gibt sie auch weiterhin. Da es sich bei dieser Frage um eine Gewissensentscheidung handelt, haben wir für unsere Abgeordneten letztes Jahr die Entscheidung für oder gegen einen Gottesbezug freigestellt. Daran werden wir festhalten, wenn der Landtag sich erneut mit dem Thema befasst.

Zur Person

Ralf Stegner ist Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD.

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