Die hohe Akzeptanz für Windkraft nicht durch Wildwuchs gefährden!

Zu den Vorschlägen des Bundesverbandes Windenergie, Landesverband Schleswig-Holstein, erklärt die Fachsprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Landesplanung, Kirsten Eickhoff-Weber: Schleswig-Holstein war und ist <a href="http://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Windenergie">Vorreiter beim Ausbau der Windenergie</a> und Vorbild, wenn es darum geht, den Ausbau in Abwägung aller Interessen, auch der unterschiedlichen Schutzinteressen, und mit größtmöglicher Akzeptanz der Bevölkerung voranzubringen. Das muss so bleiben – darin sind sich die Akteure einig. Wir wollen keinen Wildwuchs der „Spargel" in der Landschaft und damit womöglich die positive Grundeinstellung, die die Menschen im Lande zur Windkraft haben, gefährden.

Zu den Vorschlägen des Bundesverbandes Windenergie, Landesverband Schleswig-Holstein, erklärt die Fachsprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Landesplanung, Kirsten Eickhoff-Weber: Schleswig-Holstein war und ist Vorreiter beim Ausbau der Windenergie und Vorbild, wenn es darum geht, den Ausbau in Abwägung aller Interessen, auch der unterschiedlichen Schutzinteressen, und mit größtmöglicher Akzeptanz der Bevölkerung voranzubringen. Das muss so bleiben – darin sind sich die Akteure einig. Wir wollen keinen Wildwuchs der „Spargel“ in der Landschaft und damit womöglich die positive Grundeinstellung, die die Menschen im Lande zur Windkraft haben, gefährden.

Wir brauchen den Interessenaustausch und -ausgleich von Betreibern, Netzausbau, Kommunen, Natur- und Denkmalschutz, Tourismus sowie Bürgerinnen und Bürgern, damit wir in Schleswig-Holstein auch weiterhin gemeinsam die Energiewende voranbringen. Dabei ist es unerheblich, mit welchen rechtlichen Instrumenten – ob Vorranggebiete oder Eignungsflächen oder eine Kombination von beidem – wir unser Ziel verfolgen. Wichtig ist, dass die Steuerungsfähigkeit auf Landesebene erhalten bleibt. In diesem Sinne ist die Landesregierung im Gespräch mit den Akteuren.

Zunächst sind vor allem die Kommunen gefragt, die vorhandenen Instrumente des Baurechts zu nutzen und verantwortungsbewusst einzusetzen. Die Landesplanung steht ihnen unterstützend zur Seite. Solange das Urteil des OVG nicht rechtskräftig ist, gelten die bisherigen Regelungen weiter.

Zur Person

Kirsten Eickhoff-Weber ist seit 2012 Landtagsabgeordnete für Neumünster. Sie ist Agrarpolitische Sprecherin und Sprecherin für Technologie, Forschung, Mittelstand der SPD-Fraktion

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