Mit der Solidarrente gegen Altersarmut

Was kann gegen die zunehmende Altersarmut unternommen werden? Dieser Frage wollte jetzt die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus auf den Grund gehen. Gemeinsam mit dem Chef der Elmshorner Ortsgliederung, Robert Sonnleitner, hatte der Vorsitzende der Kreis-Arbeitsgemeinschaft, Axel Rath, den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann eingeladen, um über Konzepte zur sozialen Absicherung der älteren Generation zu diskutieren.

Was kann gegen die zunehmende Altersarmut unternommen werden? Dieser Frage wollte jetzt die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus auf den Grund gehen. Gemeinsam mit dem Chef der Elmshorner Ortsgliederung, Robert Sonnleitner, hatte der Vorsitzende der Kreis-Arbeitsgemeinschaft, Axel Rath, den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann eingeladen, um über Konzepte zur sozialen Absicherung der älteren Generation zu diskutieren.

„Die SPD hat der Altersarmut vor der letzten Bundestagswahl den Kampf angesagt und in der Großen Koalition mit dem Mindestlohn und dem Rentenpaket von Andrea Nahles auch bereits wichtige Bausteine für den Schutz gegen Altersarmut durchgesetzt“, berichtete Rossmann vor 25 interessierten Teilnehmern. „Auch die Mietpreisbremse ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung.“ Die SPD halte darüber hinaus aber weitere Maßnahmen für notwendig. „Laut Bundesstatistik sind derzeit rund eine halbe Million Senioren in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen. Auch bei uns in Schleswig-Holstein gilt das für drei Prozent aller Menschen im Rentenalter. Sozialverbände rechnen für die Zukunft mit weiter steigenden Zahlen. Wir müssen also über Konzepte wie die Solidarrente oder auch das Modell diskutieren, das die AWO vorgelegt hat.“

Die SPD habe bereits bei den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, dass eine solidarische Lebensleistungsrente kommen solle, die Senioren besser stellen soll, die 35 beziehungsweise 40 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, aber trotzdem bedürftig sind. Rossmann: „Dieses Projekt packt Andrea Nahles jetzt für 2017 an. Insbesondere Geringverdienern und Menschen, die Angehörige gepflegt und Kinder erzogen haben, soll die Leistung zugutekommen, denn sie zählen zu den Gruppen, die am stärksten von Altersarmut bedroht sind.“

Der Abgeordnete ermutigte die SPD-Senioren sich weiterhin engagiert in die Parteidebatte zum Thema einzubringen. „Auch mit der Solidarrente wird das Problem der Altersarmut nicht abschließend gelöst sein“, stimmte Rossmann AG 60plus-Chef Axel Rath zu, der auch mit Blick auf die nachfolgenden Generationen gefordert hatte, wer jahrzehntelang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt habe, müsse auch in Zukunft eine lebensstandardsichernde Rente bekommen.

„Das AWO-Konzept, das eine Kombination von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, insbesondere der Bekämpfung von Minijobs und der schlechteren Bezahlung von Frauen, mit der Sicherung des Rentenniveaus und einem Ausbau der Rente zur Erwerbstätigenversicherung für alle gesellschaftlichen Gruppen fordert, scheint mir Hand und Fuß zu haben“, machte Rossmann deutlich. „In diese Richtung müssen wir weiter arbeiten. Wir laden alle Altersgruppen dazu ein, über diese Konzepte mitzudiskutieren.“