Historische Erinnerung ist Aufgabe der ganzen Gesellschaft

Zur Beschlussfassung der Landesregierung über das von Kulturministerin Anke Spoorendonk vorgelegte Gedenkstättenkonzept erklärt die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Beate Raudies: 70 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur werden die Möglichkeiten, sich von Zeitzeugen informieren zu lassen, täglich geringer. Umso wichtiger ist es – gerade in der frühen NSDAP-Wählerhochburg Schleswig-Holstein -, zu vermitteln, wie es zum Scheitern der ersten deutschen Demokratie und zum Marsch in Völkermord und Krieg kommen konnte. Außerschulische Lernorte, die sich an Jugendliche wie an Erwachsene wenden, müssen heute dazu mehr beitragen als in der Vergangenheit.

Zur Beschlussfassung der Landesregierung über das von Kulturministerin Anke Spoorendonk vorgelegte Gedenkstättenkonzept erklärt die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Beate Raudies:
70 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur werden die Möglichkeiten, sich von Zeitzeugen informieren zu lassen, täglich geringer. Umso wichtiger ist es – gerade in der frühen NSDAP-Wählerhochburg Schleswig-Holstein -, zu vermitteln, wie es zum Scheitern der ersten deutschen Demokratie und zum Marsch in Völkermord und Krieg kommen konnte. Außerschulische Lernorte, die sich an Jugendliche wie an Erwachsene wenden, müssen heute dazu mehr beitragen als in der Vergangenheit.

Dass Ministerin Spoorendonk dazu kein Konzept aus der Schublade gezogen, sondern es in einem breiten Beteiligungsverfahren vorbereitet hat, ist der richtige Ansatz. An der Umsetzung des Konzeptes müssen so viele Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner wie möglich beteiligt werden, auch über den Kreis der örtlichen Gedenkstätten-Initiativen hinaus.

Auch die Gedenkstättenarbeit kann nicht von den finanziellen Rahmenbedingungen und von den daraus abgeleiteten Prioritätensetzungen losgelöst diskutiert werden. Alle wünschenswerten Projekte müssen dabei auf ihre nachhaltige Finanzierbarkeit überprüft werden. Dass Gedenkstättenarbeit nicht zum Nulltarif zu haben ist, versteht sich von selbst.

Zur Person

Die Elmshorner SPD-Abgeordnete Beate Raudies ist studierte Diplom-Finanzwirtin (FH). Sie hat zuletzt als Sachgebietsleiterin im Finanzamt Hamburg gearbeitet. Seit 2012 ist sie im Landtag. In der SPD-Fraktion ist sie kulturpolitische Sprecherin, feuerwehrpolitische Sprecherin und Sprecherin für das Ehrenamt.

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