Nordkonferenz der AfB in Schleswig-Holstein

An diesem Wochenende fand die 5. Nordkonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) statt. Diesmal trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der fünf norddeutschen Bundesländer in Schleswig-Holstein.

An diesem Wochenende fand die 5. Nordkonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) statt. Diesmal trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der fünf norddeutschen Bundesländer in Schleswig-Holstein.

Ziel der halbjährlich stattfindenden Konferenz ist der Ausbau der Kooperation sowie die Erarbeitung gemeinsamer Ziele und Konzepte für eine bessere Bildungspolitik in den norddeutschen Bundesländern.

Neben zahlreichen Bildungspolitikerinnen und -politikern aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein nahmen auch die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Britta Ernst und der bildungspolitische Sprecher der SPD Bundestagsfraktion Ernst-Dieter Rossmann an der Konferenz teil. Mit beiden diskutierte die AfB intensiv zum Stand und Perspektiven der Bildungspolitik in Schleswig-Holstein und auf Bundesebene sowie über Forderungen für die Inhalte des Wahlprogramms der SPD zur nächsten Bundestagswahl.

Zum wiederholten Male nahm das Thema „Inklusion“ eine zentrale Rolle ein. Die AfB sieht, dass die norddeutschen Bundesländer hier auf einem guten Weg sind und die richtigen Ziele verfolgen.

„Es hat sich erneut erwiesen, dass die Inklusion eines der wichtigsten Themen der aktuellen Bildungspolitik ist, das mit viel Beharrlichkeit verfolgt werden muss. Die Bildungsministerien der Länder müssen dabei eng zusammenarbeiten und von den unterschiedlichen Modellen lernen. Bis zur Verwirklichung des Zieles einer inklusiven Gesellschaft sind noch viele weitere Schritte notwendig, aber ein erfolgversprechender Anfang ist gemacht.“, so Meike Jensen, Hamburger Mitglied im Bundesvorstand der AfB.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema „gute Bildung für Migranten und Flüchtlinge“. Hier fordern die norddeutschen AfB Landesverbände die Bundesregierung zu einem viel stärkeren Engagement auf. Es bedarf bei dieser länderübergreifenden Aufgabe der nötigen Mittel u.a. für qualifizierte Deutschkurse sowie für den Einstieg und den Erfolg in unseren Schulen, einer Berufsausbildung oder einem Studium. Ebenso muss sichergestellt werden, dass eine hier begonnene Ausbildung in Deutschland zu Ende geführt werden kann bzw. eine bereits vorhandene Teilausbildung bei uns abgeschlossen werden kann.
„Wir müssen uns gleich von Beginn an voll engagieren, damit die Menschen bei uns ebenso ihre Potentiale entfalten können wie in ihren Heimatländern und damit leicht Teil unserer Gesellschaft werden oder in ihrer Heimat später für einen guten Neustart sorgen können – Das ist ein Gewinn für Alle!“, so Ulf Daude, stellvertretender AfB Bundesvorsitzender aus Schleswig-Holstein.

Die nächste AfB Nordkonferenz findet im Oktober 2015 in Mecklenburg-Vorpommern statt.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Schleswig-Holstein setzt sich für die Reform der Schulstruktur, für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem in Deutschland ein. Eine Bildungsreform, die das dreigliedrige Schulsystem abschafft, die ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder ermöglicht und die Chancengleichheit für alle gesellschaftlichen Schichten bedeutet, da die internationalen Vergleichstest immer wieder zeigen, dass in Deutschland bisher die Herkunft für die Bildungschancen entscheidend sind.

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