Versprochen – gehalten: vereinfachte Pflegedokumentation

Zum Start der vereinfachten Pflegedokumentation erklärt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls: Die Begrenzung der Dokumentationspflicht in der Pflege ist ein gutes Vorhaben; so bleibt den Pflegekräften mehr Zeit für die Pflegebedürftigen. Das ist ihnen wichtig, denn es geht ihnen um den Umgang mit den Menschen; und wer Schreibtischarbeiten gerne mag, hätte sicherlich keinen Pflegeberuf gewählt.

Zum Start der vereinfachten Pflegedokumentation erklärt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls:
Die Begrenzung der Dokumentationspflicht in der Pflege ist ein gutes Vorhaben; so bleibt den Pflegekräften mehr Zeit für die Pflegebedürftigen. Das ist ihnen wichtig, denn es geht ihnen um den Umgang mit den Menschen; und wer Schreibtischarbeiten gerne mag, hätte sicherlich keinen Pflegeberuf gewählt.

Selbstverständlich ist Dokumentation wichtig, weil sie Transparenz und Sicherheit schafft. Doch durch zu viel Dokumentation werden die Pflegekräfte zu lange von der eigentlichen Pflege abgehalten, und durch ständig geforderte Nachweise wird die Profession Pflege auch ständig in Frage gestellt. Das frustriert auf Dauer. Es ist auch nicht sinnvoll, dass man diejenigen, die wir als qualifizierte Kräfte dringend am pflegebedürftigen Menschen brauchen, mit einem hohen zeitlichen Aufwand mit bürokratischen Aufgaben beschäftigt. Deshalb begrüßen wir die jetzt eingeleiteten Maßnahmen, die die Pflegekräfte entlasten. Unser Motto ist: „Mehr Zeit für Pflege“ – das hatten wir in unserem Antrag vor zwei Jahren gefordert; nach Erprobung in einem Modellprojekt wird die Forderung nun landesweit umgesetzt. Versprochen – gehalten!

Zur Person

Birte Pauls ist seit 2009 Landtagsabgeordnete und Mitglied des SPD Landesvorstandes. Die gelernte Krankenschwester ist pflegepolitische und minderheitenpolitische Sprecherin.

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